X … wie „x-ing“

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Manchmal geht’s flott weiter im #vielleichterABC …

Für mich ist es gerade sehr interessant, wie sich die Beiträge entwickeln bzw. die Begriffe zu den Buchstaben sich verändern. Ich hatte Anfang des Jahres einen groben Plan und eine Idee für jeden Buchstaben … viele davon haben sich verändert.

Für das X fehlte mir bisher eine Idee. Bis heute …

In Abkürzungen, die sich aus dem Englischen ableiten, steht das „X“ für die Vorsilbe „ex“ z. B. in Xtreme, auch Christmas wird häufig mit X-mas abgekürzt und so bin ich dann auch auf mein heutiges #vielleichter-Thema gekommen.

Da die Form des „X“ an ein Kreuz erinnert, ergibt sich die Abkürzung x-ing für crossing … Kreuzung.

Im Leben kommen wir häufiger an Kreuzungen und müssen Entscheidungen treffen, die sich im Nachhinein nicht immer als richtig herausstellen. Oft hadern wir dann später noch lange mit diesen falschen Entscheidungen.

Auch Umwege erweitern unseren Horizont

Ernst Ferstl

Ich versuche immer im Hinterkopf zu behalten, dass die getroffene Entscheidung zu dem Zeitpunkt, an der ich diese treffen „musste“, die einzig richtige Wahl für mich war. Denn selbstverständlich habe ich die jetzt vermeintlich falsche Entscheidung nicht leichtfertig getroffen. Mit allen Abwägungen und Informationen, die mir zum Entscheidungszeitpunkt zur Verfügung standen, war es die einzige Entscheidung, die ich treffen konnte. Wenn diese Entscheidung sich nun im Nachhinein als falsch herausstellt, dann ist das so. Punkt. Ich hadere im Nachhinein nicht mehr damit.

Misserfolge sind häufig notwendige Umwege zum Erfolg.

Bertrand russel

Denn das Schöne ist … ich kann meine Entscheidungen fast jederzeit revidieren. Ich kann mich später umentscheiden. Es ist oft mühsam, es sind Hindernisse zu überwinden, es kostet Zeit, Geld und auch viele Nerven. Aber fast immer habe ich die Chance mein Leben später doch noch einmal in eine andere Richtung zu lenken.

Ich kann an der nächsten Kreuzung anders abzubiegen, um die zu werden, die ich eigentlich bin.

#meinereisezurückzumirgehtweiter

Bei mir sind es nicht die „falschen“ Entscheidungen, die mich hadern lassen, sondern jene, die ich nie bzw. viel zu spät getroffen habe. Bei denen ich mich im Kreis drehe … vergleichbar mit einem Kreisverkehr, in dem ich mich nicht für eine Ausfahrt entscheiden kann.

2 Kommentare

  1. Nicole

    Liebe Katrin,
    Entscheidungen sind harte Nüsse- für mich. Ich gehöre häufig zu diesen Kreisdrehern, die sich kein X für ein U vormachen lassen.
    Deine Meinung zu vermeintlich falschen Entscheidungen finde ich nachahmenswert, weil es der Tatsache entspricht. Niemand oder nur wenige treffen absichtlich falsche Entscheidungen. Viele kann man in der Tat revidieren. Dein Text lässt mich nachdenken, denn ich an manchen Stellen hätte ein früheres Revidieren etwas bewirken können, was fein gewesen wäre.
    Das schöne an so tewas ist, dass wir selten mit dieser Reflexion das zweite Mal falsch entscheiden. Denn es ist auch eine Form von Größe für mich zu sagen: Da habe ich falsch gewählt.
    Danke für diesen Denkanstoß, liebe Grüße
    Nicole

  2. Christina

    Spannend liebe Katrin, ich bin auch gerade immer wieder am Justieren, neu wählen, ein paar Schritte zurück gehen… und zu fühlen, was ich wirklich will. Fühle Dich umarmt. Ganz liebe Grüße Christina

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