Vielleicht wird alles viel leichter?

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Mein Motto für 2021 …

„Take it easy“ … es darf leicht sein!

Denn niemand hat gesagt, dass es schwer sein muss.

Vielleicht bist Du auch aufgewachsen mit Sprüchen wie diesen:

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Ohne Fleiß kein Preis

… oder ganz „neudeutsch“

Eat the frog first.

Das habe ich tatsächlich jetzt jahrzehntelang so durchgezogen und eigentlich ganz gut damit gelebt. Aber, vielleicht liegt es am Alter oder aber doch an dem Jahr 2020, dass zwar trotz allem ein sehr schönes Jahr für mich war, aber eben anders … und mich nun wohl auch anders denken lässt.

Passend zu meinem Motto hat Bettina @diealltagsfeierin … ihr Motto ausgesucht und den #vielleichter2021 kreiert.

Die Kunst eines erfüllten Lebens ist die Kunst des Lassens: Zulassen, Weglassen, Loslassen.

Ernst Ferstl

Zu diesem Thema gibt es einen schönen Gastartikel bei Bettina auf dem alltagsfeierlichen Blog.

#vielleichter2021

Warum nicht vom Leichten zum Schweren?

Denn habe ich z. B. erst einmal angefangen, und das Anfangen gelingt mir bei leichten Aufgaben bzw. Dingen, die mir Freude bereiten, einfach besser, dann habe ich relativ schnell Erfolgserlebnisse, die mich zum Weitermachen motivieren und mich bestärken, dass ich auch die schweren Dinge meistern werde.

Damit mein Leben nur nicht nur „vielleicht leichter wird“, muss ich das Loslassen lernen, innerlich und äußerlich. Das „innere“ Loslassen fällt mir ungleich schwerer, vor allem deshalb, weil ich Loslassen immer noch mit „Aufgeben“ und „Verlieren“ und „Nachgeben“ bzw. „Verlieren“ gleichsetze. In dieser Beziehung muss ich noch wachsen.

Der Einfachheit halber fange ich das Loslassen im Außen an und habe die

#alltagsfeierlicheausmisterei

aus dem Jahr 2018 seit Neujahr 2021 wieder aufleben lassen.

Meine Erfahrungen habe ich hier und da und dort schon einmal niedergeschrieben.

So habe ich mich seit Jahresbeginn täglich in 15 Minuten Einheiten zunächst meinem Kleiderschrank, dann dem Hauswirtschaftsraum, der Küche und dem Badezimmer gewidmet. Diese Aufgaben waren alle „einfach“, denn diese Bereiche sind seit der ersten Ausmistaktion im Jahr 2018 sehr übersichtlich und organisiert geblieben.

Aus purer Gewohnheit hatte ich mir zu Jahresbeginn eine sehr schwere Aufgabe ausgesucht, habe das aber noch rechtzeitig gemerkt, dass die Schwere der Aufgabe dazu führen wird, dass ich gar nicht erst damit beginnen würde.

Kleiner Rückfall

Zurzeit sortiere ich auf dem Dachboden insbesondere die Weihnachts- und sonstige Jahreszeitendekoration. Der Dachboden war zwar auch schon einmal Teil einer Instagram-Challenge, aber dort oben … getreu dem Motto: Aus den Augen aus dem Sinn … war das Aufräumen nicht so erfolgreich und die Ordnung nicht von langer Dauer.

Nach dem Dachboden warten noch zwei Mammutaufgaben (u. a. die Umgestaltung des verwaisten Obergeschosses und die daran anschließende Umstrukturierung meines Arbeitszimmers) auf mich. Ich hoffe, mein Durchhaltevermögen lässt mich nicht zwischenzeitlich im Stich, möchte dabei aber immer folgendes im Hinterkopf behalten:

Es darf leicht sein. Und wenn es sich nicht leicht anfühlt, dann ist es vielleicht einfach noch nicht dran.

In diesem Sinne verschwinde ich jetzt für meine 15 Minuten Ausmisterei auf dem Dachboden.

2 Kommentare

  1. Nicole

    Liebe Katrin,
    ein toller Artikel, der mir aufgezeigt hat, was wohl auch meine Schwierigkeit im inneren Loslassen ist: Genau das, was du sagst.
    Allerdings unterscheiden wir uns, was die Gewichtung der Aufgaben betrifft: Ich mache lieber das Unschöne zuerst, dann ist es weg.
    Aber so hat eben jeder seine Methode. Ich freue mich darauf, dich in diesem viel leichteren Jahr begleiten zu können.
    Liebe Grüße
    Nicole

  2. Conny Schneider

    Liebe Katrin, ein toller Artikel und ganz viel Vorhaben. Ich freue mich, dich dabei begleiten zu dürfen.
    LG Conny
    (coschcato)

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