Dieser Artikel ist nach bestem Wissen und Gewissen von mir recherchiert und verfasst worden. Er ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Und wie immer gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel!

Für die Mahnung, die meinen Kunden in Zahlungsverzug setzt, darf ich keine Gebühren verlangen. Erst wenn sich mein Schuldner im Zahlungsverzug befindet, kann ich Gebühren verlangen. Es dürfen nur die tatsächlichen Kosten in Rechnung gestellt werden, diese setzen sich aus den Verzugszinsen und den Mahngebühren zusammen.

Mahngebühren – wie hoch dürfen diese sein?

Als Mahngebühren dürfen nur solche Kosten geltend machen, die tatsächlich durch die Mahnung angefallen sind, dazu gehören die Kosten für die Briefmarke, den Druck und das Papier für das Schreiben. Es ist nicht zulässig, Personal- und Verwaltungskosten auf die Mahngebühr umzulegen. Verschicke ich die Mahnung per E-Mail, darf ich keine Mahngebühren geltend machen.

Im Betrieb hatten wir im letzten Jahr einen nicht-zahlenden Kunden und es kam zu einer Gerichtsverhandlung. Die von uns geltend gemachten Mahngebühren in Höhe von fünf Euro pro Mahnung wurden nicht akzeptiert, sondern auf einen Betrag von einem Euro herabgesetzt.

 

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