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Ich war ein sehr verträumtes Kind und musste mir oft anhören, ich soll nicht träumen sondern aufpassen.

Im Verlauf unseres Lebens verlernen wir bzw. lassen uns das Träumen verbieten. Dann suchen wir eher nach Argumenten, warum etwas nicht geht.

Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum.

Ich „erwische“ mich heute häufig noch beim Tagträumen, insbesondere wenn ich alleine in der Natur mit dem Rad oder dem Hund unterwegs bin.

Tagträume haben einen schlechten Ruf, sie werden als Zeitverschwendung abgetan. Warum eigentlich? Denn oft ist das Gegenteil der Fall: Tagträume können die Kreativität steigern, das vorausschauende Denken fördern, helfen neue Perspektiven zu entwickeln und mentale Rückzugsräume bieten.

Noch ist das Bild von meiner Zukunft mehr als unklar …

Nachts träume ich sehr intensiv und häufig in Lösungen. Auf diese Weise hat mich sowohl mein Thema für die Diplom-Arbeit als auch mein Thema für die Abschlussarbeit einer Fortbildung gefunden. Ich träume auch vor mündlichen Prüfungen, Arztbesuchen oder Vorstellungsgesprächen … bisher immer positiv glücklicherweise.

If you can dream it, you can do it.

walt disney

Ich erträumte selbst in gesundheitlich ziemlich festgefahrenen bzw. ausweglosen Situationen ein gutes Ende für mich. Bisher hat es funktioniert. Deswegen bin ich tief, ganz tief in mir selbst auch dieses Mal sicher, dass ich meine Balance wiederfinden werde.

Traumhafte Herbstfarben …

Nächtliche Träume sind wichtig. Sie sind notwendig für unser seelisches Gleichgewicht. Das Gehirn leistet beim Träumen Aufräumarbeiten im Schlaf. Ich wünschte die Aufräumarbeiten im Haushalt ließen sich auch im Schlaf erledigen. Die wichtigen Erfahrungen kommen ins Langzeitgedächtnis, alles Unwichtige wird gelöscht. Geträumt wird in der Regel nur über etwas, was uns bewegt. In unseren Träumen können wir sehen, wie es gehen könnte, was wir uns wünschen, was uns belastet … Träumen tun wir jede Nacht, nicht immer können wir uns jedoch an unsere Träume erinnern.

Auch Ideen für mein Leben habe ich schon nachts erträumt und anschließend in die Tat umgesetzt.

Träume sind Ziele ohne Termin

Schon als Jugendliche habe ich eine „Traumliste“ erstellt. Auf dieser Liste standen viele Dinge, wie ich mir mein Leben vorstellte, wer und was Teil meines Lebens sein sollte. Alle Dinge haben sich nicht erfüllt, einige aber schon.

Bucket list …

Heute nennt man solche Listen „bucket list“ … ich mag auch gerne die Umschreibung „Lebens-Wunsch-Liste“.

Seit 2009 mit Umzug in unser neues Haus hängt eine handgeschriebene Liste in Postergröße an die Rückseite meiner Arbeitszimmertür.

Lebens-Wunsch-Liste 1.0

Auf dieser Liste stehen viele Dinge, die ich mir für mein Leben wünsche, auch viele große Dinge, die mir unmöglich erscheinen. So auch der Traum einmal einen VW-Bus zu besitzen und damit zu verreisen. Aber auch der scheinbar unmögliche Traum kann wahr werden, wenn wir uns trauen und darüber sprechen.

Im Sommer 2017 habe ich einen Kindheitstraum wahr werden lassen …

Manchmal platzen Träume auch … wie Seifenblasen. Aber nur weil etwas nicht funktionieren könnte, möchte ich nicht aufhören zu träumen. Träume verändern sich im Laufe des Lebens, einige werden wichtiger, andere werde ich gar nicht mehr verfolgen wollen.

Deswegen, und weil meine Liste mittlerweile vollgeschrieben ist, immer mal wieder von der Tür fällt und schon ziemlich geknickt aussieht, wird meine Lebens-Wunsch-Liste irgenwann von der Rückseite der Arbeitszimmertür umziehen in meinen PC oder evtl. auch auf meinen Blog. Mal sehen …