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Im November war es hier auf dem Blog ruhig. Im „richtigen“ Leben eher nicht …

Viele der Dinge, die ich mir in der Monatsvorschau für den November vorgenommen habe, habe ich nicht umgesetzt.

Ich habe keine Weihnachtsplätzchen gebacken und werde dieses auch eher nicht tun dieses Jahr. Die selbstgekauften Kekse schmecken auch sehr gut. Alles kann, nichts muss …

Wir haben noch nicht alle Kürbisse verbraucht, aber immerhin stehen sie nicht mehr als Dekorationsobjekte vor der Tür, sondern sind nach hinten auf die Terrasse umgezogen.

Ich habe nicht gestrickt, aber viel gelesen und ich bin mobiler und belastbarer geworden.

Unser Familienweihnachtseinkauf, den wir seit über 40 Jahren immer am Samstag vor dem ersten Advent, begehen, ist dieses Jahr zum zweiten Mal der Pandemie zum Opfer gefallen und ich hätte ihn gesundheitlich auch noch nicht durchgestanden.

Gemeinsam gefrühstückt haben wir trotzdem und anschließend gebastelt.

Weihnachts-Wichtel-Familie

Die Weihnachtsdekoration ist erst auf den letzten Drücker eingezogen. Mir ist dieses Jahr so gar nicht weihnachtlich und besinnlich. Aber vielleicht kommt das noch, jetzt wo das Haus so langsam „errötet“, ich meine Weihnachtsbecher in den Küchenschrank geräumt habe und abends im Dunkeln in der Nachbarschaft viele Lichter leuchten.

1. Advent

Mitte des Monats haben wir unseren Punktehund gehen lassen. Zwei Wochen sind wir jetzt schon „hundelos“ … damit geht es uns insgesamt „sehr gut“ … erstaunlich gut … aber es gibt immer mal wieder diese kleinen Momente, in denen die Tränen dann plötzlich laufen.

Chica 13.04.2007 – 15.11.2021

Wir gehen trotzdem jeden Tag spazieren, bei Wind und Wetter, so wie wir es die letzten 24 Jahre täglich mit den Hunden getan haben.

Oskar und Chica im August 2007

Wir planen derzeit nicht, einen neuen Hund in unsere Familie aufzunehmen. Aber wer weiß schon, was kommt.

Ansonsten gab es Termine bei Ärzten, beim Osteopathen, bei der Physiotherapie. Die Rentenversicherung bearbeitet meinen Widerspruch und möchte noch viele neue Arztberichte haben, was noch mehr Arztbesuche bedeutet. Meine Krankenkasse möchte, dass ich noch einen Reha-Antrag stelle. Die Arbeitsagentur gibt gerade Ruhe. Mein Arbeitsvertrag wird verständlicherweise nicht verlängert.

Das Beste kommt zum Schluss …

Mir geht es gut, obwohl es „im Außen“ wegen der Coronalage eher düster aussieht, ich meinen Punktehund einschläfern lassen musste und meinen Job verloren habe, denn meine Balance wird seit einer Woche täglich besser.

Letzte Woche bin ich mehrmals selber Auto gefahren, um am Donnerstag dann sogar alleine (über Schleichwege … mir ist alles über 70 km/h immer noch zu schnell) zum Friseur gefahren.

Gestern war ich alleine mit dem Rad zum Einkaufen und zur Apotheke und heute Morgen war ich im Wald eine kleine Walkingrunde absolvieren . Streckenlänge und Geschwindigkeit „ausbaufähig“ … aber es ist sooooo schön da draußen, selbst bei Regen.

Allerdings sitzt da immer noch so ein kleines Teufelchen auf meiner Schulter, dass mich noch nicht so richtig daran glauben lässt, dass es jetzt vorbei ist mit dem Schwindel. Ich habe jedoch beschlossen, dass es ein nettes Teufelchen ist, es erinnert mich hoffentlich rechtzeitig daran, dass ich mich in erster Linie immer gut um mich selber kümmern darf.

So darf es jetzt gerne für mich privat weitergehen … In diesem Sinne:

Goodbye November, hello December …