#meinmaimitmir

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Im Mai ging es aufwärts … langsam, stetig … kleinere Rückfälle inbegriffen, die mich aber nicht wieder komplett aus der Balance gebracht haben.

Unterrichten werde ich dieses Schuljahr nicht mehr. Ob und wie häufig ich in nächster Zeit ins Büro fahre … ich weiß es nicht. Eigentlich wollte ich morgen zum ersten Mal seit 2,5 Monaten wieder ins Büro fahren. Eigentlich …. denn uneigentlich traue ich mir nach dem letzten Rückfall einen normalen Arbeitstag mit Hin- und Rückfahrt in der Straßenbahn nicht zu.

Was sonst noch so los war?

Für einen Mai nicht wirklich viel. Immerhin: wir waren zum Geburtstag meiner Mutter in Hamburg und über Himmelfahrt hatten wir Besuch von der großen Tochter, mit der wir anschließend noch einen Tag auf dem Archehof „An den Teichen“ bei Lüneburg verbracht haben.

Eine schöne kleine Auszeit …

Die Hamburger und die Torten auf dem Hof An den Teichen kann ich sehr empfehlen. Und Dank einer großen halboffenen Scheune konnten wir im Trockenen speisen.

Ich habe eine tolle Physiotherapeutin für mich gefunden.

Wir haben zwei kleinere Ausflüge nach Bremen unternommen. Einmal – fast auf den Tag genau zur selben Zeit wie letztes Jahr – in den Rhododendron-Park. Die Natur ist dieses Jahr deutlich zurück. Ich bin vermutlich die einzige Besucherin des Parks, die die Hauptattraktion der Rhododendronblüte kaum fotografiert hat. Und … Notiz an mich … wir möchten beim nächsten Besuch wieder frühmorgens hinfahren. Diese Menschenmassen bin ich gar nicht mehr gewohnt.

Zierlauch …

Einen Tag später ging es dann in den Riensberg-Park vor dem Focke Museum und von dort weiter an die kleine Wümme. Da wollte ich schon immer einmal spazieren gehen und kann somit zumindest einen „Haken“ an die März-Monatsaufgabe „ich fahre einmal wöchentlich irgendwo hin, wo ich noch nicht war“ machen.

Durch das Franzosentor in den Park …

Ich habe ein superleckeres Rezept für Rhabarbercrumble gefunden und gleich mehrmals zubereitet und genossen. Für ein Foto hat es bisher nicht gereicht, der Crumble war viel zu lecker und zu schnell „verputzt“. Aber noch ist ja Rhabarberzeit und ich hole das noch einmal nach. Für’s Rezept schaut bitte hier bei ZuckerZimtundLiebe.

Ich lasse die Himbeeren weg und zuckere den Rhabarber nicht ein, dafür nehmen wir aber mehr Streusel. Sehr lecker!

Wir haben unseren Ausblick auf das Nachbartrampolins verschönert und werden diese Gartenseite im Laufe des Jahres noch weiter umgestalten. Das Insektenhotel ist schon ganz ordentlich bewohnt.

Grenzen setzen …

Ich bin das erste Mal wieder Rad gefahren, erst in Begleitung, kleinere Touren dann auch wieder alleine. Vorletztes Wochenende waren wir 8 km unterwegs, langsam, aber ohne Schwindel.

Autofahren als Beifahrerin funktioniert mittlerweile wieder gut. Selber Autofahren – natürlich in Begleitung – ist unfassbar anstrengend, aber ich werde sicherer. Auch die erste ganz kleine Autofahrt habe ich mittlerweile alleine gemeistert. Autobahn oder Stadtverkehr traue ich mir nicht zu.

Begleitetes Einkaufen, wenn ich nirgendwo anstehen muss, sondern vor der Kasse schon mal wieder ins Auto gehe, geht so einigermaßen. Den ersten Solo-Einkauf musste ich jedoch abrechen. Aber bezahlen, auf’s Fahrrad laden und die kurze Fahrt nach Hause habe ich noch geschafft. Dennoch: ein mulmiges Gefühl blieb …

Meine Monatsaufgaben-Jahres-Challenge ist beendet. Seit Juni 2020 habe ich mir jeden Monat eine Aufgabe gestellt. Zwei Monatsaufgaben (März und Mai) fielen besonderen Umständen (Corona im Außen und Schwindel in meinem Inneren) zum Opfer.

Diese werde ich nachholen, wenn es mir wieder möglich ist, nicht „weil ich muss“, sondern weil diese zwei mir sehr am Herzen liegen, mich ausmachen und mein Leben schöner machen … allerdings nicht mehr monatsbezogen … ich benötige keine Aufgaben mehr, um mich oder mein Leben zu optimieren.

Insbesondere in den Monaten, in denen ich mir eine „lebensoptimierende Aufgabe“ gestellt habe, bin ich grandios gescheitert. Im September wollte ich sportlicher werden, im Oktober sollte mein Leben einen Plan bekommen.

Christin beschreibt diese Entwicklung sehr schön in Ihrem Blogartikel „Selbstwert. Was habe ich zu beweisen? Eigentlich nichts.“

Und plötzlich merkst Du, alles ist gut.

Hier ist natürlich noch nicht alles gut. Aber ich bin gut, so wie ich bin. Zurzeit eben nicht arbeitsfähig mit Schwankschwindel. Alles weitere wird sich mit der Zeit ergeben.

Und jetzt, lieber Juni, zeig‘ mal, dass du wettertechnisch ein Frühsommer-Monat bist.

1 Kommentar

  1. Nicole

    Liebe Katrin,
    Ich wünsche dir so sehr, dass es weiter aufwärts gehen wird. Ich finde, du gehst gut und offen mit der Situation um und das ist sicher schon einmal ein Gutteil der Miete. Schritt für Schritt wird es vorangehen. Und wenn eine Pause kommt, dann kommt sie eben.
    Schön, dass du eine gute Physiotherapeutin gefunden hast- ich finde das sehr wichtig.
    Und Optimierung ist eh ein doofes Wort- denn es bedeutet, dass etwas nicht gut genug ist. Und das sollte man von sich selbst nicht denken (nicht immer leicht, aber leicht unnötig).
    Ich wünsche dir weiterhin einen guten Weg zur Gesundheit.
    Liebe Grüße
    Nicole

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