#meinmärzmitmir

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Der März verlief irgendwie ganz anders, als ich mir diesen so vorgestellt hatte. Ich hatte große Hoffnung, dass wir hier in Deutschland das mit der Pandemie besser im Griff hätten, organisiert, durchgeplant, gewissenhaft, vorausschauend und gut strukturiert mit langfristigen Konzepten … nun ja … stattdessen rauschten wir im März mit Vollgas in die Dritte Welle – volle Fahrt voraus:

100 ist das neue 35 – das Motto des Frühlings 2021

Aber Flexibilität kann ich … meine Monatsaufgabe, die ich mir schon im Sommer 2020 gestellt hatte und die „Ich fahre jede Woche einmal wohin, wo ich noch nie war“ lautete, habe ich der Situation angepasst, denn auch im März 2021 fuhr man noch nicht einfach wieder irgendwo hin …

Und auch das Wetter im März war eine Wundertüte …

Statt einmal die Woche irgendwo hinzufahren, wo ich noch nie gewesen bin, habe ich mich mit etwas beschäftigt, mit dem ich mich noch nie beschäftigt habe. Und dem ich auch sehr skeptisch gegenüberstand:

Human Design

Diesen Begriff las ich mehrmals seit der #meinjunimitmir Challenge und angeregt durch die Alltagsfeierin Bettina, insbesondere durch diese besondere Seelensache, habe ich dem Thema im März einen Raum gegeben.

Ich bin rational veranlagt und gebe zu, Human Design wirkte auf mich eher wie Hokus Pokus und sehr spirituell, esoterisch … gar nicht meins … vermutlich hätte ich mich nie damit beschäftigt, wäre das dieses Jahr ein „normaler März“ gewesen und hätte man diesen Monat unterwegs sein können … und ich bleibe kritisch, mache mir mein eigenes Bild und bleibe „offen“ für Neues.

Dennoch: die Idee, dass einige Dinge einfach festgelegt sind durch Tag, Stunde und Ort meiner Geburt, faszinierte mich. Hier habe ich mich damit etwas ausführlicher beschäftigt.

Zuerst habe ich mein Körperdiagramm erstellt und, sehr verkürzt dargestellt, folgendes herausgefunden:

Generator, 4/1 profile, single defition, emotional authority, wait to respond, not-self theme: frustration, meaning of life: „caretaker“ …

Ich bin eine einfach definierte, forschend beeinflussende „Macherin“, mit einem großen Herzen, sollte nach Bedenkzeit gefühlsmäßig auf die Fragen des Lebens antworten, fühle ich Frustration, stimmt etwas in meinem Leben nicht, der Sinn meines Lebens ist, mich (um andere) zu kümmern.

Anschließend habe ich mich durch das Interenet gelesen. Es ist interessant, teilweise erschreckend, aber ich finde mich in vielen Beschreibungen wieder. Die Sprache finde ich sehr gewöhnungsbedürftig.

Mein kleiner Ausflug ins Human Design war sehr interessant … ich habe unendlich viele Notizen gemacht und angefangen einen ausführlicheren Blogartikel zu schreiben, aber wann bzw. ob ich diesen überhaupt veröffentlichen werde, weiß ich noch nicht.

Anregungen, von denen ich glaube, dass sie mich auf meinem Weg weiterbringen, werde ich für mich anpassen und diese dürfen mich begleiten. So werde ich u. a. Aufhören gegen bestimmte Dinge, die mich ausmachen, die einfach „da“ sind und die ich tendenziell auch sehr gerne an mir mag, die mir gut tun , zu kämpfen … stattdessen gehe ich meinen Weg Schritt für Schritt behutsam aber beharrlich weiter.

Meine Erkenntnis des Monats …

Also lieber März

… es war sehr interessant mit Dir. Den zwischenzeitlichen Schnee hätte ich nicht mehr gebraucht, aber ich bin bis Mitte des Monats trotzdem ganz viel Fahrrad gefahren.

Ich fahr‘ so gerne Rad …

Die Winterdekoration ist ausgezogen und hat der farbigen Osterdekoration Platz gemacht. Die Kübel vor der Haustür und auf der Terrasse sind frühlingsbunt bepflanzt.

Kleine Frühlingsboten vor der Haustür …

Ich durfte leider auch die letzte Unterrichtseinheit in Englisch nicht in Präsenz unterrichten. Ich erhielt einen ersten Impftermin, der dann wieder abgesagt wurde, und dann doch stattfand.

Und dann wurde ich krank, was nicht an der Impfung lag. So krank, dass ich mich selbst ins Krankenhaus einliefern ließ und mich weigerte wieder zu gehen. Und wer mich kennt, weiß, dass das für mich sehr furchtbar ist.

Mittlerweile gibt es eine Diagnose für die viele Leidende bis zu zwei Jahren benötigen, der ich aber noch nicht so recht vertrauen mag. Wir werden sehen, ob die verordneten Medikamente wirken. Bisher tun diese es nicht. Nun wird ambulant weitergesucht und behandelt. Ich stelle mich darauf ein, dass es eine ganze Weile dauern wird und übe mich in Geduld.

Krankenhauslektüre …

So bin ich jetzt nicht nur mit meinem 4/1 Profil im Human Design etwas Besonderes, sondern evtl. auch mit der zunächst diagnostizierten Erkrankung. Das hätte ich so jetzt nicht gebraucht, aber gut … es ist wie es ist.

Für Gartenarbeiten war es mir im März zu kalt bzw. zu „schwindelig“ … aber die Arbeit läuft ja bekanntlich nicht weg.

Und nun ist ja auch der kalendarische Frühlingsanfang gewesen. Also …

… lieber April, zeig mal was Du kannst.

Die „Monatsaufgabe“ für April …

Der April ist mein Geburtstagsmonat und neben Ostern auch der Monat vieler anderer Familien(geburtstags)feiern, darum habe ich mir im Jahresplan der Monatsaufgaben eine Pause gegönnt. Denn wegen der vielen Feierlichkeiten ist es in normalen Jahren bei mir oft zeitlich sehr knapp. Nun gut, feiern werden wir auch dieses Jahr nicht.

Diese Aufgabenpause passt jetzt sehr gut, denn meine Gesundheit hat mir eine neue Aufgabe gestellt, die im April einen großen Raum einnehmen wird.

2 Kommentare

  1. Heike

    Liebe Katrin,
    ein sehr voller und ereignisreicher Monat, wie ich finde. …und ohne die Diagnose zu kennen, hört sich das alles recht einschränkend an. Darum ist ALLES KANN, NICHTS MUSS ganz sicher eine gute Überschrift für deinen neuen Monat. Ich wünsche dir gute Besserung und weiterhin viel Offenheit für Human Design. Ich habe mein Chart inzwischen auch ganz toll ausgelesen bekommen und taste mich da ganz vorsichtig und Stück für Stück ran.
    Liebe Grüße
    Heike

  2. Nicole

    Liebe Katrin,
    Oh man, was für ein März. Da war in und bei dir ganz schön was los. Ich bin beim Human Design auch noch skeptisch unterwegs und noch nicht sicher, ob ich mich ‚ranwage‘. Mal schauen.
    Ich wünsche dir für deine Gesundheit alles Gute und dass das Kind den richtigen Namen bekommt, denn dann kann man handeln.
    Liebe Grüße
    Nicole

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