#meinjunimitmir

Enthält ggf. Werbung durch Verlinkungen und ist daher kennzeichnungspflichtig, von Herzen und aus Überzeugung – und selbstverständlich unbeauftragt und ohne Gegenleistung.

Im Juni ging es weiter aufwärts … langsam, stetig … große Sprünge sind nicht drin … kleinere Rückfälle inbegriffen, die mich zwar nicht wieder komplett aus der Balance gebracht haben, aber dafür sorgen, dass ich auch diesen Monat nicht Arbeiten konnte.

Was sonst noch so los war?

Wir hatten zweimal Besuch zum Grillen. Das war wirklich nett, ist für mich aber immer noch sehr anstrengend und ich benötige den Tag danach komplett für meine Erholung.

Ich habe viel und lecker gekocht, während der Fußball-EM oft „gegnerisch“ und so fanden sich folgende Gerichte auf unserem Speiseplan:

Croque Madame, portugiesischer Bauernsalat, Pastéis de nata und ungarisches Paprikahuhn (Inspiration von hier) während der Vorrunde.

Frankreich, Portugal, Ungarn …

Sandwiches, Scones (Rezept findet ihr hier) und zum Nachtisch Erdbeertörtchen gestern Abend beim Achtelfinale gegen England.

Afternoon Tea

Ich bin immer noch satt und habe heute Morgen auf Frühstück verzichtet. Die deutsche Mannschaft hat nun leider verloren und somit sind meine gegnerischen Essen vorüber.

Aber wenn Dänemark das nächste Mal spielt werde ich die „dänische Currywurst“ von Tanja aka Ankereule testen, die auf dem Blog der Alltagsfeierin im Rahmen der Sommeraktion „Reisen Zuhause“ vorgestellt wurde. So werde ich weiter wenigstens kulinarisch Urlaub machen.

Aber am meisten freue ich mich darüber, dass ich auch umfangreichere Mahlzeiten im Stehen ohne Schwindel zubereiten kann und wieder Spaß daran habe.

Konzentration … Fehlanzeige

Ich suche ständig irgendetwas … meistens mein Smartphone oder meinen Schlüssel, aber auch Briefe, dich ich fertig adressiert und frankiert habe und die jetzt in den Briefkasten müssen. Bei neuen Rezepten muss ich drölfzig mal die Zutaten und Mengen nachlesen. Und oft suche ich auch nach Worten und erfinde lustige Wortgebilde. Beispiele gefällig?

„Das Essen muss nur noch in der Wikromelle aufgewärmt werden.“

Und wie hieß noch einmal dieser „Knochenbrecher„: „Hamme Tanken“ …

Mittlerweile kann ich darüber lachen. Ich weiß, dass mit meinem Kopf generell alles in Ordnung ist … nur ist dieser nach wie vor hauptsächlich mit dem Gleichgewichthalten beschäftigt. Passieren mir doch diese lustigen Versprecher nur, wenn ich in Bewegung bin.

Sitze ich irgendwo still, kann man sich ganz normal mit mit unterhalten. Und Lesen ist glücklicherweise auch kein Problem.

Reading is dreaming with open eyes.

Bewegung und Kondition

Mein Mann und ich machen abends mehrmals die Woche kleinere Radtouren. Ich fahre klitzekleine Strecken selber Auto, aber nur in Begleitung. Wir laufen täglich gemeinsam mit unserer „Punkteoma“ … das sind altersbedingt aber nur noch sehr kleine Strecken.

Das mit der „Begleitung“ wird ab Juli allerdings ein Problem werden und sich auf die Wochenenden konzentrieren. Da die Homeoffice-Pflicht aufgehoben wurde, wird mein Mann unter der Woche wieder in Hamburg arbeiten und wohnen müssen. Wir hoffen noch darauf, dass ihm zumindest zwei statt wie bisher nur ein Tag Homeoffice genehmigt werden.

Wie ich meinen Alltag dann alleine gestalte? Ich habe keine Ahnung, aber es wird sich finden. Diese Woche testen wir erst einmal zwei Tage (heute und morgen).

Größere Strecken als Beifahrerin im Auto sind in der Regel kein Problem mehr.

Wobei ich morgens nach wie vor sehr starke Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht habe, im Verlaufe des Tages wird es dann besser.

Außerdem mache ich vorsichtig Yoga und progressive Muskelentspannung für die Entspannung und „verausgabe“ mich ansonsten im Garten. Habe ich früher unseren Rasen in „einem Stück“ in knapp einer Stunde gemäht, verteile ich diese Arbeit jetzt auf viele Abschnitte und über einen ganzen Tag und den Rest mäht dann mein Mann.

So dankbar … gerade im letzten Jahr … für den vielen Platz.

Ich bin meilenweit entfernt von meiner Normalform und benötige ausgiebige Ruhe- und Schlafpausen auch tagsüber und werde die indoor und outdoor Ruheplätze ausgiebig nutzen.

Letzter Strohhalm – Osteopathische Behandlung?

Letzte Woche war ich zum ersten Mal in meinem Leben beim Osteopathen.

Es waren nur drei kleinere „Baustellen“ bei mir … nun bin ich wieder „geradegerückt“ … verrückterweise habe ich das Gefühl, dass mein Oberkörper nun länger ist und ich habe Muskelkater im rechten mittleren Rückenbereich. Genau dort, wo laut Osteopathen der Muskel blockiert war. Nun muss dieser wieder arbeiten.

Ich bin übrigens nicht gewachsen, wir haben nachgemessen.

Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken, ob diese Behandlung einen nachhaltigen Erfolg bringt, lässt sich sicher erst in ein paar Wochen sagen. Den nächsten Termin habe ich Mitte August.

Die Ärzte sind ansonsten ratlos … organisch bin ich gesund. Sehr gut … aber wenn dann nichts mehr gefunden wird, wird’s psychisch … die jetzige Diagnose lautet:

phobischer Schwankschwindel

Die neurologischen Ausfallerscheinungen, die im März und April festgestellt wurden, sind mittlerweile verschwunden. Das Schwindel- und Schwächegefühl ist geblieben.

Nun habe ich einen Kurantrag gestellt. Und außerdem eine Überweisung zum Verhaltenstherapeuten in der Tasche, die Wartezeiten dort betragen sechs bis zwölf Monate.

Trotz allem habe ich seit heute das Gefühl, es wird wieder … irgendwann und für dieses „igendwann“ möchte ich jetzt schauen, was sich für mich anbietet.

If you can dream it, you can do it.

Walt disney

Ich träume ja häufig in „Lösungen“ z. B. Themen für Abschlussarbeiten, mündliche Prüfungen (Ausgang immer positiv), Umzüge, Urlaube … Im letzten Vierteljahr habe ich leider überhaupt nicht geträumt … also ich werde schon geträumt haben, aber ich konnte mich an die Träume nicht erinnern. Aber letzte Woche konnte ich mich gleich an zwei Träume erinnern.

So habe ich in einer Nacht geträumt, ich wäre auf Kur. Das war sehr lustig dort. Lauter gestresste Manager sollten basteln.

Eine Nacht später habe ich dann meine berufliche Zukunft erträumt. Spannend … und evtl. gibt es in dieser Richtung tatsächlich eine Möglichkeit für mich im Herbst. Und wenn nicht in diesem Herbst, dann eben später …

Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur bereit und zuversichtlich sein.

Luise Rinser

Ich starte dann morgen mal zuversichtlich in den Juli und halte mich bereit, für alles was kommt.

1 Kommentar

  1. Nicole

    Liebe Katrin,
    ich wünsche dir viel Erfolg beim Alleinsein prüfen. ich bin sicher mit Ruhe und nicht zu viel Ehrgeiz wird es klappen. Sonst war es ein leckerer Juni fand ich.
    Alles Liebe
    Nicole

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

© 2021 Katrins Krimskrams

Theme von Anders NorénHoch ↑