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„Mein Nicht-Lieblingsthema“ … #kreieredeinlieblingsleben

Ein Thema der letzten Woche im Rahmen der Challenge #kreieredeinlieblingsleben lautete:

Was ist Dein „Nicht-Lieblingsthema“?

Es ging also um Themen, die eher nicht das Prädikat „Liebling“ haben.

Ich bin mir gar nicht sicher, ob „Selbstsabotage“ das richtige Wort ist. Was ich meine ist, dass ich mir immer sehr stark selber im Weg stehe. Ich weiß genau, was mir gut tut und was ich tun müsste/sollte, damit es mir gut geht. Ich habe sogar eine Liste im Arbeitszimmer an meiner Pinnwand hängen, mit lauter Dingen, die mir gut tun. Aber ich habe keine Zeit? Ich nehme mir die Zeit nicht? …

und so scheitert es schon daran, dass ich es nicht schaffe, ausreichend zu trinken oder ich stundenlang abends nicht Richtung Bett gehe, weil ich ja noch so viel tun müsste und vertrödele die Zeit vor dem Fernseher oder im Internet. Alles kleine Dinge, die ich einfach nur tun müsste und die auch gar nicht so schwer erscheinen. Was ist schon schwer daran, etwas zu trinken oder gegen 22 Uhr den Weg ins Schlafzimmer zu finden?

Vor sechs Jahren habe ich einen „Gesundheitskurs“ meiner Krankenkasse besucht, zum Thema „Resilienz“ … mir fiel es sehr schwer, mich auf die Übungen in diesem Kurs einzulassen, viel zu kopflastig bin ich an diesen Kurs herangegangen. An einem Abend sollten wir uns einen „Merkspruch“ aufschreiben, den wir uns immer wieder vor Augen halten sollten. Mir fiel nichts ein … meiner Kursleiterin schon:

„I am worth it.“

Ich habe diesen Spruch aufgeschrieben, aber nicht verstanden. In der letzten Woche fiel er mir im Zusammenhang mit dem „Nicht-Lieblingsthema“ wieder ein. Ich habe am Wochenende die Kursunterlagen hervorgekramt und mich darin vertieft.

Ich bin es mir scheinbar immer noch nicht wert. Nicht einmal „Wert genug“ um ausreichend zu trinken? Ausreichend zu schlafen? Mich gesund zu (er)nähren? Mir Zeit für mich zu nehmen? Mich in meiner Kleidung wohlzufühlen?

WARUM???

Vermutlich gibt es tief in mir eingespeichert einen Glaubenssatz, dass ich es (mir) eben nicht wert bin. Etwas an dem ich arbeiten werde, auch mit Hilfe meiner NESC-Ausbildung, die ich nach und nach in meinem Tempo abschließen werde.

Ich freue mich darauf, denn „I’m worth it.“

Und Du auch.

3 Kommentare

  1. Bettina

    Liebe Katrin,

    danke für diesen Artikel. Wer kennt es nicht dieses Thema namens Selbstsabotage.

    Ich bin da schon etwas besser geworden. Was mir hilft sind mehrere Ansätze: Buddy/Buddies und Zeugen, also Menschen mit denen ich mich z. B. verabrede um für die Ausbildung zu üben oder eine Verpflichtung zu haben, mein Sportprogramm zu machen.

    Das Wissen wie ich Flow-Zustände kreieren kann und ich mich so (nach und nach) auch von den Ablenkungen distanziere, , weil ich mir die Dopamin-Kicks nun selbst kreiere und nicht mehr via Social Media z. B.

    Und u. A. auch Geld in die Hand zu nehmen um mir für eine gewisse Zeit jemanden an die Seite zu holen, der mich bei ganz schwierigen Themen hilft ein Konzept zu entwerfen, wie ich mich selbst noch besser verstehen oder es schaffen und trainieren kann.

    Das alles auf der Grundlage meines Sinns und meines Warums, weil mein Gehirn eine logische Erklärung braucht, um sich da zu „bewegen“ und das, was so bequem ist zu ändern.

    So wird’s besser und immer feiner, Modifizieren unterwegs immer inklusive. Denn : #derwegentstehtbeimgehen.

    Liebe Grüße

    Bettina

  2. Christina

    Liebe Katrin, so ein mega toller Post. Ich kann mich da vollkommen wiederfinden, denn ich habe mit diesem Thema auch immer wieder zu kämpfen… zu wenig zu trinken, mich gesund ernähren, mich zu bewegen… theoretisch weiß ich das alles, aber ich bin nicht in die Umsetzung gekommen… ich habe mir vor 2 Monaten ein Coaching gegönnt, weil ich mir es wert bin und es läuft schon besser… es braucht seine Zeit neue Routinen einzuüben und umzusetzen. Danke für Deine wertvollen Worte und auch die Clips. Ganz liebe Grüße und fühle Dich gedrückt Christina

    • kh

      Liebe Christina, Danke Dir für Deine lieben Worte. Alles Gute für Deine „Selbstliebe-Reise“. Es sind so viele unterwegs mittlerweile. Und das ist so schön.

      Liebe Grüße von Katrin.

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