Mein Leben bestimmt den Plan …

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Da mein September-Plan wieder einmal nicht umsetzbar war, mich überforderte und mein körperliches Befinden ganz klar STOPP schrie, nahm ich mir als Aufgabe für den Oktober vor, herauszufinden, wie für mich funktionierende Pläne/To-Do-Listen/Tagesstrukturen aussehen könnten.

Ich mag Pläne, Listen und Struktur, neige aber dazu, die mir zur Verfügung stehende Zeit zu 150 Prozent zu verplanen. Das funktioniert selbst an „guten“ Tagen, an denen es „läuft“ verständlicher Weise nicht. Auch mein Tag hat nur 24 Stunden.

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

Bereits im Jahr 2018 habe ich mich schon mit Plänen und Tagesstrukturen beschäftigt. Im Rahmen einer Challenge der Alltagsfeierin zum Thema „Ausmisten“ (hier gibt Bettina einen Überblick über all ihre Blogartikel zum Thema) habe ich meine ersten IST-Listen geschrieben. Schon damals habe ich festgestellt, dass meine Tage einfach nicht genügend Stunden haben. Neben meinem Zuhause habe ich auch meine Tage „entrümpelt“. Leider sind diese mittlerweile wieder ziemlich voll.

Der IST-Zustand für den Montag …

Diesen IST-Zustand habe ich nun für jeden Tag der Woche aufgeschrieben und musste dabei feststellen, dass neben der „Pflicht“ kaum Platz für die „Kür“ bleibt.

Leider kann ich unter der Woche keine Aufgaben delegieren und der Hund verschafft mir zwar ausreichend frische Luft, limitiert mich aber stark in meinen Arbeitszeiten.

An Tagen, an denen ich zusätzlich vormittags noch an der Berufsfachschule unterrichte und nachmittags ins Büro gehe, ist alles minütlich durchgetaktet. Und auch die Unterrichtsvorbereitung fällt zeitlich zusätzlich ins Gewicht. Da fallen selbst die Hunderunden nur sehr kurz aus.

Mein Ursprungsplan war es, meine Arbeitszeiten im Büro zum Herbst um einen Tag zu verringern, um mir mehr Zeit für zusätzliche Unterrichtsstunden und für eigene Fortbildung zu verschaffen. Diese Verringerung der Büroarbeitszeit wird leider erst im nächsten Herbst möglich. Daher war es im Endeffekt eine glückliche Fügung, dass auch meine gebuchte Fortbildung wegen Corona auf das nächste Frühjahr verschoben wurde. Dieses halbe Jahr muss ich also irgendwie „überstehen“.

Nun werde ich in den nächsten Tagen meine „Freiräume“ in den IST-Listen zu finden. Der Montag dort oben sieht da noch ganz gut aus, die anderen Wochentage … nun ja … da ist noch reichlich Luft nach oben.

Es gibt Experten, die raten dazu, nur die Hälfte der zur Verfügung stehenden Zeit zu verplanen. Ich kann mir noch nicht vorstellen, wie das für mich funktionieren kann, da wird dann nicht viel zu verplanende Zeit übrig bleiben.

Ich muss für mich einen Plan erstellen, der mir genügend Flexibilität für Unvorhergesehenes lässt, wie z. B. Überstunden wegen Computer- bzw. Internetproblemen, Tierarztbesuch weil Hund krank, Migräneanfall, Wasserschaden, Handwerker im Haus … Irgendwas ist ja immer.

Life is what happens while you are making other plans.

John Lennon

1 Kommentar

  1. Nicole

    Liebe Katrin,
    du hast aber auch wirklich volle Tage- puh. Ich kann mir vorstellen, dass es da schwierig wird umzuplanen. Ich drücke dir die Daumen, dass es klappt. Deshalb ist die Verschiebung in den nächsten Herbst vielleicht wirklich gut.
    Alles Liebe und bleib gesund,
    Nicole

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