Falls Ihre Schuldner dieses Deutsche Sprichwort nicht beherzigen, dann erinnern Sie diese daran!

Dieser Artikel ist nach bestem Wissen und Gewissen von mir recherchiert und verfasst worden. Er ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Und wie immer gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel!

Sie haben Ihre Leistung erbracht, die Ware ist geliefert, aber Ihr Kunde zahlt nicht zum vereinbarten Zeitpunkt? Was nun? Viele Unternehmer tun sich schwer damit, Ihre Kunden konsequent zu mahnen, oft aus Angst den Kunden zu verlieren. Diese Angst ist meiner Meinung unbegründet, auch ein zwar freundliches aber konsequentes Mahnwesen trägt zu einem positiven Unternehmensbild bei.

Rechnungen können verloren gehen oder Ihr Kunde ist gerade sehr beschäftigt und hat den Fälligkeitstermin unabsichtlich übersehen.

Erster Schritt: Telefonieren

Ist der Verlauf der Geschäftsbeziehung bisher problemlos verlaufen, greife ich zum Telefon und spreche mit meinem Kunden und finde heraus ob er mit meiner Leistung zufrieden ist und ob er die Rechnung erhalten hat. Trifft beides zu bitte ich um Zahlung derselben. Kann ich meinen Kunden telefonisch nicht erreichen, schreibe ich eine kurze freundliche Mail. In den meisten Fällen hat sich mein Problem damit erledigt und das Geld geht auf meinem Konto ein.

Reagiert der Kunde nicht, gehe ich einen Schritt weiter.

Zweiter Schritt: Zahlungserinnerung oder Mahnung?

Beide Begriffe meinen dasselbe und fordern den Schuldner zum Begleichen offener Rechnungen auf.

Für mich klingt Zahlungserinnerung „freundlicher“. Deshalb ist mein zweiter Schritt immer das Versenden einer freundlichen Zahlungserinnerung. Diese schicke ich vorzugsweise per Mail an meinen direkten Ansprechpartner.

Dritter Schritt: schriftliche Mahnung

Der Kunde ist mit meiner Leistung zufrieden und hat meine Rechnung erhalten. Das habe ich in meinem ersten Schritt telefonisch sichergestellt. Anschließend habe ich ihn schriftlich noch einmal freundlich erinnert und ich habe mein Geld immer noch nicht erhalten.  Jetzt schreibe ich eine Mahnung und fordere meinen Kunden unmissverständlich bis zu einem bestimmten Datum zur Zahlung auf. Konsequenterweise drohe ich in der schriftlichen Mahnung mit Verzugszinsen und Mahngebühren.

Vierter Schritt: Androhung von Konsequenzen

Ich berechne in dieser letzten Mahnung Mahngebühren und Verzugszinsen und kündige weitere Konsequenzen an (Beantragung eines Mahnbescheides, Inkassobüro). Diesen dritten Schritt musste ich in meiner Berufslaufbahn bisher nur zweimal gehen. Drohen Sie nur Konsequenzen an, die Sie dann auch zeitnah einleiten werden.

Wie viel Mahnung ist gut?

Kaufmännisch üblich sind zwei bis drei schriftliche Mahnungen im Abstand von einer Woche. Zu viele Mahnungen verwässern die eigene Ernsthaftigkeit. Legen Sie für sich einen „Fahrplan“ fest und arbeiten Sie diesen ab.

Damit eine Mahnung wirksam ist, muss die Rechnung fällig sein, muss mein Kunde also im Verzug sein.

Ab wann befindet sich mein Kunde im Zahlungsverzug?

Was gehört in eine gute Mahnung?

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