M/Ein guter Plan …

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Meine Tagesanalysen ergeben ganz klar ein „Zuviel“ an Aufgaben bei einem „Zuwenig“ an Zeit, denn auch mein Tag hat nur 24 Stunden und ich brauche definitiv mehr Schlaf oder auch mal Zeit für Sport oder einfach nur für mich. Und irgendwann werde ich auch wieder mehr Zeit für Freund/innen oder Unternehmungen haben wollen.

Und nun?

Ich habe viel Zeit im Internet verbracht, um meine Pläne zu optimieren und bin nicht wirklich schlauer geworden. Je mehr ich versuche zu optimieren, desto mehr grätscht mir gerade das Leben dazwischen.

Zunächst versuchte ich mich an dem für mich einleuchtendem Tipp, nur die Hälfte der zur Verfügung stehenden Zeit zu verplanen. Aber … die Hälfte von was?

Die Hälfte von 24 Stunden? Das wären dann 12 Stunden, da bleibt dann bei acht Stunden Schlaf und Arbeit nichts mehr zum Planen.

Oder 24 Stunden minus 8 Stunden Schlaf? Blieben 16 Stunden, davon nur 8 fest verplanen: 6 Stunden Arbeit (inkl. Wegezeit) und 2 Stunden Hund …

Oder 24 Stunden minus allen „fixen Terminen“ (wie Schlaf, Essen/Hygiene, Arbeit, Hund) dann verbleiben ca. 6 Stunden, davon 3 verplanen … die sind dann aber mit Einkaufen, Wäsche, Haus und Garten einfach weg … bleiben dann 3 für „Unvorhergesehenes“ und Freizeit für mich wie z. B. Sport/Telefonat mit der besten Freundin …

Und wo bleibe ich?

Leider gibt es in meinem Leben derzeit einfach viel zu viel „Unvorhergesehenes“.

Einerseits ist da das große blöde „C“ mit jetzt zwei Positivfällen in der Risikogruppe in unserer Familie, da kann ich zwar direkt nicht helfen, es braucht aber viel Zeit zum Telefonieren, Trösten, Organisieren und nimmt auch in meinem Kopf sehr viel Raum ein.

Andererseits habe ich ein nicht verlässliches Arbeitsumfeld, welches ich gerne verlassen würde, dieses ist aber wegen „C“ auch nicht wirklich machbar.

Ich lasse das jetzt einfach mit dem Planen … habe ich doch immer wieder festgestellt, dass ich an Tagen, die nicht verplant sind, immer sehr viel mehr schaffe, als ich dachte. Aber „me time“ ist dann immer noch sehr rar.

Oder doch noch ein Plan?

Aber vielleicht einer, der nicht optimiert, kein höher-schneller-weiter, sondern ein Plan für mich, in dem Selbstfürsorge, Achtsamkeit und Burn-Outprohpylaxe eine Rolle spielen?

Ein guter Plan … mein Aha-Moment der Woche …

Schon länger habe ich mit den Kalender „Ein guter Plan“ geliebäugelt und war schon soweit, dass ich mir den undatierten Plan zulege, damit ich jetzt gleich und sofort damit anfangen kann und nicht mehr bis Januar warten muss.

Nun kam der kostenlose Download von „Ein guter Winter“ … die ersten ausgedruckten Kalenderblätter liegen ausgedruckt auf meinem Schreibtisch … morgen geht es los!

Ein guter Winter …

Zweitausend(m)einundzwanzig

Ein guter Plan …

Und für 2021 liegt nun „Ein guter Plan“ bereit, in himbeerrot mit Leineneinband. So schön anzusehen und anzufassen … Ich freue mich … seit langer Zeit endlich wieder ein analoger Kalender nur für mich.

Mein guter Plan …

Und wenn wieder einmal alles zu viel wird:

Das sind meine beiden Lieblingsaufkleber aus „Ein guter Plan“ … für die und alle anderen beigefügten „Erinnerungsstützen“ werde ich ich den nächsten Wochen schöne Plätze finden.

Ich wünsche Euch einen schönen Winter … trotz allem … jetzt erst recht!

1 Kommentar

  1. Nicole

    Liebe Katrin,
    ich fühle gerade ganz tief mit dir. Das klingt pathetisch, ist aber so. Ich kann dir auch nicht den ultimativen Tipp geben, aber ich wünsche dir, dass es sich ruckt. Vielleicht ist kein Plan erst einmal ein guter Plan?? Will sagen, du machst, was unbedingt gemacht werden muss, lässt vielleicht einmal was weg und schaust, was dabei ist? Dabei schaust du dich um, ob es ein neues Arbeitsumfeld gibt- ich weiß, das ist nicht leicht, aber manchmal gelingen gerade solche Dinge. Der Kalender klingt interessant, den muss ich mir mal ansehen. Ich habe seit drei Jahren einen, den ich mag, der aber auch ein ‚Zuviel‘ bietet.
    Pass auf dich auf.
    Liebe Grüße
    Nicole

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