Dieser Artikel ist nach bestem Wissen und Gewissen von mir recherchiert und verfasst worden. Er ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Und wie immer gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel!

Beim Verfassen einer Mahnung ist keine bestimmte Form zu wahren. Sie kann mündlich oder schriftlich erfolgen. Eine mündliche Mahnung lässt sich im Zweifelsfall schwer beweisen. Eine Mahnung sollte ausdrücklich als solche gekennzeichnet sein und sehr deutlich den Willen erkennen lassen, dass man sein Geld möchte.

Welche Informationen gehören in eine Mahnung?

Machen Sie es Ihrem Kunden leicht. Analog zur  gilt auch bei einer Mahnung: alles was Ihr Schuldner zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit Ihrer Forderung braucht, sollte gut lesbar und leicht zu finden sein. Dazu gehören:

  • Das Wort „Mahnung“
  • Nummer, Datum und Betrag der betroffenen Rechnung
  • das Datum, bis zu welchem wir den Zahlungseingang erwarten
  • die Ankündigung von Konsequenzen

Eventuell bietet es sich an, die erbrachte Leistung noch einmal zu beschreiben oder der Mahnung gleich eine Rechnungskopie beizulegen.

Der Kunde sollte über die Kosten, die er durch Nichtzahlung verursacht, informiert werden.

Sollte sich der Kunde bereits im Zahlungsverzug befinden, können Mahnkosten und Verzugszinsen berechnet werden.