Viele Jahre meines Lebens waren straff geplant, privat und beruflich. Quasi „allein-erziehend“ mit zwei Kindern, Haustieren, großem Haus und Garten, Teilzeitjob, Fortbildungen … da blieb nicht viel Zeit für mich, für Auszeiten, für Freundschaften … Ich arbeite gern, ich kümmere mich auch gerne um meine Familie und meinen Freundeskreis, habe aber mit den Jahren festgestellt, dass ich mehr Pausen im Alltag aber auch längere Auszeiten benötige.

Mein Leben, meine Regeln …

Ich möchte mir ein Leben einrichten, das gemächliche Zeiten zulässt. Mir Zeit gibt für ausreichend Schlaf, für mich allein, Freundinnenzeit, kleine Erholungsinseln im Alltag … aber durchaus auch einmal ein verlängertes Wochenende außerhalb vom Jahresurlaub. So war ich gerade mit dem VW-Bus unterwegs.

Mach mal Pause …

Denn all das entspannt nicht nur und hält gesund, sondern macht steigert die Produktivität und Kreativität in der „Arbeitszeit“. Pausen sind wichtig für unser Gehirn. Unsere Konzentration und unser Lernvermögen sind besser, wenn wir ausgeruht sind.

Kennen Sie das auch, Sie kommen aus dem (Kurz-)Urlaub zurück und sind voller Tatendrang und hochmotiviert, sich Ihren Aufgaben zu widmen?

Alltägliche Erholungsinseln …

Deswegen: richten Sie sich den Alltag so ein, dass kleine Pausen Platz haben. Das können nur fünf Minuten sein: z. B. einfach mal die Augen schließen und tief durchatmen, den Becher Kaffee bewusst genießen und dabei nichts anderes tun, die Lieblingsmusik anstellen und mitsingen oder dazu tanzen, feste Zeiten für sportliche Aktivitäten oder zum Lesen bewusst einplanen.

Sie haben keine Zeit …

Das stimmt so nicht. Richtig heißt es: Sie nehmen sich keine Zeit … Es ist immer eine Entscheidung. Es ist Ihre Entscheidung, wofür Sie sich Zeit nehmen.

Ich stehe beispielsweise bewusst morgens früher auf. Damit ich meinen Kaffee in Ruhe trinken kann. Ich sehe weniger fern und finde somit Zeit zum Lesen. Ich organisiere meine Haus- und Gartenarbeit um und spare somit wertvolle Zeit ein, die ich anders nutzen kann.