Ich kann, ich will, ich werde …

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Ende letzten Monats habe ich meine Arbeitsstelle gekündigt. Ich fühlte mich dort schon länger nicht mehr wohl, beruflich nicht, persönlich nicht, gesundheitlich nicht … es war an der Zeit „zu springen“ … aber wohin? Und einfach so? Ohne Lösung in der Hinterhand?

Freitags gekündigt, mich arbeitssuchend gemeldet, Stellenanzeigen im Internet durchstöbert, die ersten zwei Bewerbungen geschrieben und verschickt … am Samstagabend holte es mich dann ein: „Was, wenn mich keiner mehr will?“

Leap … and a net will appear.

Ist es wirklich so einfach?

Am Sonntag hatte ich mich wieder „berappelt“ … u. a. lief mir im Internet ein Spruch über den Weg, den ich für meine Situation etwas angepasst habe:

Yes!

Das klingt für Dich überheblich? Für mich auch. Ich bin eigentlich ganz groß darin, mich selber klein zu machen. Es ist also sehr gewöhnungsbedürftig für mich, mich selber so „hervorzuheben“, aber es hat mir so sehr geholfen. Diesen Spruch habe ich an verschiedenen Stellen im Haus verteilt, Post-Its machen es möglich. So dass ich ihn möglichst häufig vor Augen hatte.

Am Donnerstag hatte ich das erste Vorstellungsgespräch, in der darauffolgenden Woche war ich Probearbeiten. Ich habe weitere Bewerbungen geschrieben und weitere Einladungen zu Gesprächen erhalten.

Die Kraft der (positiven) Affirmation

Eine Affirmation ist zunächst einmal eine bejahende Aussage, ein positiv formulierter Satz. Der Begriff stammt vom lateinischen Wort affirmatiō (Versicherung, Beteuerung).

Wiederhole ich diese positive, bejahende Aussage über einen längeren Zeitraum regelmäßig, findet ein Umdenken statt. In meinem Fall von „mich will keiner mehr“ zu „ich bin eine Bereicherung“ – irgendwann einmal, noch bin ich erst bei „Ich bin genug“ angekommen.

Positive Glaubenssätze unterstützen mich in meinem Vorankommen, negative Glaubenssätze, die sich fest in meinem Unterbewusstsein verankert haben („Ich verdiene keine passende, wertschätzende Arbeitsstelle“), sabotieren mein Vorankommen.

Ich ersetze also „negativ“ durch „positiv“ und programmiere mein Unterbewusstsein um. Soweit die Theorie … klang für mich ein bisschen wie Zauberei, hat aber funktioniert.

Ein Rückblick …

Beim Schreiben dieses Blogartikels erinnerte ich erinnerte mich an eine Radtour, die ich mit meinen Kindern unternahm, als diese noch relativ klein waren. Meine Tochter konnte schon selber fahren, mein Sohn bei Planung der Tour (noch) nicht, als wir losfuhren dann schon, aber in „brenzligen“ Situationen konnte ich ihn einfach mit seinem Rad an meines „ankuppeln“.

Auf geht’s …

Wir waren mehrere Tage unterwegs – von unserem Zuhause bei Bremen, bis zu meinen Eltern in den Süden von Hamburg. Übernachtet haben wir auf Campingplätzen, in Heuhotels, bei Freunden … ich hatte überhaupt keine Bedenken, dass wir das nicht schaffen könnten, meine Kinder auch nicht.

Die Kinder hatten beide winzig kleine Packtaschen für ihre persönlichen Dinge und ihren eigenen Schlafsack bzw. die Isomatte auf dem eigenen Gepäckträger, die restlichen Sachen (inkl. Zelt, Wechselkleidung, Regensachen, Verpflegung) hatte ich auf dem Gepäckträger und im Korb vorne.

Die Teddies …

Auch das Rad meiner Tochter hatte einen Korb vorn … in diesem transportierte sie ihren Kassettenrekorder und u. a. auch eine Kassette mit Liedern des Hamburger Liedermachers Rolf Zuckowski … und immer wenn es schwer wurde, hielten wir an und suchten das Lied „Ich schaff‘ das schon … “ und fuhren mitsingend weiter.

„Ich schaff das schon, ich schaff das schon,
ich schaff das ganz alleine.
Ich komm bestimmt, ich komm bestimmt
auch wieder auf die Beine.
Ich brauch dazu, ich brauch dazu
vielleicht ’ne Menge Kraft.
Doch ich hab immerhin
schon ganz was anderes geschafft.“

Rolf zuckowski

Angekommen …

Der obige Spruch ist auf mein Moodboard im Arbeitszimmer eingezogen und unterstützt mich dabei, positiv und optimistisch in meine berufliche Zukunft zu schauen. Die Post-Its sind mittlerweile verschwunden. Eine neue Arbeitsstelle habe ich (noch) nicht. ⬅️ Das … passiert übrigens, wenn ich neue Blogposts rechtzeitig vorbereite, die Aussagen überholen sich quasi selbst.

Nächste Woche geht’s los …

Meine Arbeitspause wird deutlich kürzer als geplant. Das ist sooooooo schön!

… evtl. von Oscar Wilde?

2 Kommentare

  1. Nicole

    Es ist so toll, liebe Katrin, dass du das alles so gerockt hast. Und ich habe mit dir gefiebert. Herzlichen Glückwunsch zum Job und der Wanderung zum Positiven. Du kannst sehr stolz sein. Das ist ein großer Schritt.
    Ich wünsche dir, dass alles weiter so toll läuft.
    Alles Liebe,
    Nicole

    • kh

      Liebe Nicole,

      vielen Dank! Von mir aus darf das gerne so weitergehen. Mal schauen, ich bin da ganz zuversichtlich.

      Viele Grüße von Katrin.

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