Goodbye 2020 … Hello 2021

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Ich hatte ein gutes Jahr 2020 … trotz oder eventuell auch gerade wegen der Corona-Pandemie … das zu schreiben, fühlt ich für mich sehr merkwürdig an. Aber der Reihe nach … meine Familie ist gesund geblieben bzw. wieder gesund geworden, ich durfte weiterarbeiten, ich war zwar nicht viel unterwegs, aber es hat sich trotzdem viel bewegt …

Januar 2020

Im Januar dieses Jahres startete ich mit vielen guten Vorsätzen, wieder einmal … und ich kann berichten, ich habe alle im Laufe des Jahres über Bord geworfen. Ich bin weder schlanker, noch sportlicher, noch ordentlicher und auch nicht erfolgreicher geworden. Und leider war ich auch nicht häufiger #mitkarlchenunterwegs …

Aber ich habe im Januar wieder angefangen zu unterrichten. Und ich liebe es.

Februar 2020

Wir feiern unsere Silberhochzeit in kleinem Kreis. Eigentlich wollten wir im Sommer dann groß feiern. Wir sind das erste Mal mit #karlchenunterwegs …

März 2020

Im März brüte ich eine langanhaltende Erkältung aus und mit Beginn der Corona-Maßnahmen werde ich Ende des Monats für zwei Wochen krankgeschrieben und liege mit Fieber, Husten, Schnupfen und Co. im Bett. Auf Corona getestet werde ich nicht, ich hatte ja keinen nachweislich direkten Kontakt zu einem Infizierten. Ich brauche lange, sehr sehr sehr lange um mich von dieser fieberhaften Erkältung wieder zu erholen.

Ende des Monats fasse ich den Entschluss, mein Leben zu genießen und alle Diäten bzw. Lifestyle-Changes als gescheitert zu erklären. Punkt.

April 2020

Der Monat steht unter dem Motto “Unser Garten soll schöner werden” … eigentlich sollte der Garten “einfacher” werden, stattdessen legen wir neue Beete an, bauen Hochbeete, pflanzen neue Büsche, planen einen weiteren Sitzplatz … Glücklicherweise dürfen die Baumärkte im ersten Lockdown schnell wieder öffnen.

Aber kein Ostern mit der Familie, keine Geburstagsfeiern (und davon gibt es bei uns viele im April und Mai) … nichts, wie wir es gewohnt sind. Nicht einmal mit der besten Freundin treffe ich mich zum Hundespaziergang.

Ich arbeite in einem Umfeld, welches mir nicht gut tut, schon länger nicht … ich bewerbe mich und habe das ein oder andere Vorstellungsgespräch, finde aber den Absprung (noch) nicht …

Mai 2020

Im diesem Monat lerne ich über eine Instagram-Challenge von Anne Häusler das Profil von Dr. Antonie Post kennen und erfahre etwas über intuitives Essen und Health at every size … toll, was dieses Social-Media kann, dieses anonyme, sooo gefährliche Internet. Und es wird noch besser …

Ende des Monats werden die Corona-Regeln gelockert und wir können tatsächlich ein wenig #mitkarlchenunterwegs sein. Wir verbringen ein paar Urlaubstage in Göttingen …

Juni 2020

… erkunden Ostfriesland, steigen in den Heidehimmel auf und ich fahre mit meinen Eltern nach Bremervörde.

Ich nehme an noch einer Instagram-Challenge teil. Eigentlich “nur” um weiter regelmäßig zu posten, mir gefällt der Austausch auf dieser Plattform. Was dann aber durch die #meinjunimitmir Challenge der @alltagsfeierliche_rituale in mir ausgelöst und vorangetrieben wird, kann ich immer noch nicht so ganz begreifen.

Danke allen Teilnehmerinnen für die gegenseitige Unterstützung und vor allem Danke, Danke, Danke an die drei Initiatorinnen Bettina, Christin und Gabi. Ihr habt genau die richtigen Fragen gestellt. Zufälligerweise oft auch noch an “passenden” Tagen …

Zufälle gibt es nicht.

An Tag 15, meinem ersten Arbeitstag nach dem Urlaub, ging es um meine #jobmotivation … die war gerade auf einen erneuten Tiefpunkt gefallen.

Mein Juni Mutboard …

Juli 2020

Wir feiern den ersten Familiengeburtstag in diesem Jahr, in sehr kleiner Besetzung und stellen fest:

Less is more.

Ich entdecke meine Kreativität wieder und versuche, regelmäßig Artikel auf meinem Blog zu veröffentlichen. Vielen Dank an Clara … für Sommer, Sonne, Sommersprossen auch “betreutes Bloggen” genannt.

Beim Rasenmähen verbrenne ich mir das Schienbein an einer Brennessel und bin zwei Wochen außer Gefecht. Glücklicherweise sieht man heute kaum noch etwas davon.

August 2020

Ich entdecke das frühe Aufstehen für mich und beschäftige mich mit dem Konzept des “ikigai”.

Ende des Monats genießen wir ein Wochenende auf dem Campingplatz meiner Kindheit. Es war so schön.

Maasholm an der Schlei …

September 2020

Ich werde rückfällig und möchte sportlicher werden. Es ging schief.

Oktober 2020

Und noch ein Rückfall … ich möchte mein Leben minutiös planen. Auch das ging schief. Trotzdem bestelle ich mir einen Kalender für 2021 …

(M)ein guter Plan …

Ein guter Plan … denn 2021 wird mein Jahr.

#zweitausendMEINundzwanzig

Meine Eltern erkranken schwer an Corona.

Ende des Monats gehe ich schon eine Woche mit meiner geschriebenen Kündigung in der Tasche zu Arbeit. Ich versuche noch das ein oder andere Gespräch zu führen, aber dann geht es nicht mehr. Am 30.10.2020 kündige ich dann tatsächlich … und habe zum ersten Mal in meinem Leben keinen Plan B.

Einen Tag später breche ich kurz zusammen und heule mich tränenreich durch den Abend. Einen Tag später bin ich zurück: Jetzt erst recht.

November 2020

Deutschland geht in den zweiten Lockdown. Die Erwartungen erfüllen sich nicht.

Gleichzeitig kommt die zweite Challenge der @alltagsfeierlichen_rituale … der Hashtag hätte nicht passender sein können #entschleunigternovember … aber im Gegensatz zum öffentlichen Leben fühlt sich mein persönliches Leben gerade sehr beschleunigt an … Erstaunlich, was sich alles bewegt, wenn man selber erst einmal losgegangen ist.

Ich schreibe viele Bewerbungen, absolviere Vorstellungsgespräche, arbeite dank Resturlaub und Überstunden nur noch drei Tage an meiner alten Arbeitsstelle und habe Mitte des Monats schon eine neue Arbeitsstelle.

Viel schneller, als erwartet …

Das Wichtigste zum Schluss … meine Eltern erholen sich.

Dezember 2020

Meine Einarbeitung beginnt. Der November-Lockdown wird verlängert und später verschärft. Kein Familien-Weihnachtseinkauf, kein Nikolauslaufen, kein Nachbarschafts-Grillen, kein Weihnachtsmarkt … Familienweihnachten in Hamburg fällt auch aus. Wir machen aus allem das Beste …

Outdoor-Weihnachten am Feuer …

Nun ist Silvester … der Punktehund und ich sind allein zu Hause, teilen uns eine Käseplatte (nicht), ich schreibe diesen Jahresrückblick, draußen knallen die Leute wild um die Wette (welche Idioten haben beschlossen, dass das in Niedersachsen erlaubt ist) und ich werde vor Mitternacht im Bett sein. Ich wollte schon immer einmal Silvester verschlafen.

Wenn nicht jetzt, wann dann …

Goodbye 2020, hello 2021 …

Für das neue Jahr werde ich meine Energie aus 2020 mitnehmen und meinen Weg zurück zu mir weitergehen #meinereisezumirgehtweiter … ich werde zum ersten Mal in meinem Leben ohne Vorsätze ins neue Jahr gehen … aber nicht ohne neues Jahresmotto:

Take it easy.

… denn niemand hat gesagt, dass es schwer sein muss.

1 Kommentar

  1. Nicole

    Liebe Katrin,
    Da ich dankbarerweise dein Jahr miterleben durfte, finde ich, dass es Zeit ist, dir z7 sagen, dass du wirklich verdammt viel geschafft hast. Und dass ich das total toll finde.
    Denn dubiose über Schatten gesprungen,die dich begleitet haben und hast dich erleichtert.
    Ich finde deine intuitive Lebensweise ganz großartig, denn es ist so, dass Individuen sich nicht in Rahmen pressen lassen sollten.
    Deshalb: sei stolz auf dich und dein letztes Jahr.
    Ich wünsche dir weiterhin eine schöne Reise mit dir, zu dir und mit Karlchen.
    Alles Liebe
    Nicole

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