G .. wie … Ich bin genug …

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Weiter geht’s im #vielleichterABC … letzte Woche Freitag fragte Bettina @die_alltagsfeierin in ihrer #freitagsfragerei

Was war Deine größte persönliche Veränderung in den letzten zwei Jahren?

Die Frage hat mich bis Samstagvormittag immer mal wieder beschäftigt, aber ich konnte die Antwort nicht so richtig in Worte fassen. Und dann plötzlich beim Badputzen … ich sollte häufiger putzen … war die Antwort ganz klar.

Dieser Spruch fasst meine Veränderung ziemlich gut zusammen.

Begonnen hat diese Reise allerdings schon 2018 rund um meinen 50. Geburtstag.

Während die überwiegende Mehrheit der Geburtstagsgäste (in der Regel alle schon über diese 50er-Schwelle gesprungen) eher den Eindruck vermittelte, dass die 50 ganz schön schlimm sind, sie mir aber gerne über diese Stufe hinüber helfen würden, war ich tief in mir drin ganz zufrieden mit mir und meinem Leben.

April 2018

Vielleicht vermittelte aber auch ich den Eindruck diese Hilfe zu benötigen, denn zu diesem Zeitpunkt war das eher mein inneres Gefühl, welches ich nur teilweise nach außen transportieren konnte. Noch hatte ich das „Höher-Schneller-Weiter“ nicht aufgegeben.

Mai 2019

Zwei Jahre später im Februar 2020 wurde mir bewusst, dass ich alles habe, was ich brauche. Meine Freundin startete die x-te Diät und kaufte neue Sportgeräte, im Internet startete eine Challenge nach der anderen … und ich dachte nur: Ich habe alles was ich brauche. Es ist alles schon da und in mir und es ist gut. Ich sollte statt mein Leben zu optimieren, endlich anfangen mein Leben zu leben und zu genießen.

Dann kam das doofe große „C“ … und führte dazu, dass sich das Gefühl des „Gut-genug-Seins“ weiterentwickelte …

Ich bin gut genug.

einfach so … und ich kann dieses Gefühl von innerer Zufriedenheit auch immer mehr nach Außen transportieren. Diese für uns alle eher unschöne derzeitige Situation hat bei mir so viel bewegt, ich bin viel mehr bei mir angekommen und ich darf alles sein, was ich möchte:

Sei Pippi und nicht Annika. Sei wer immer Du sein willst und nicht wie andere Dich gerne hätten.

… und das darf ich auch und gerade in der zweiten Lebenshälfte.

Mai 2020

Ich bin anstrengender geworden … für andere, nicht für mich. Für mich fühlt sich mein Leben gerade vielleichter an … trotz aller widrigen Umstände und noch nicht einmal ganz doofe Menschen schaffen es derzeit, mich aus der Ruhe zu bringen.

Nach und nach akzeptiert auch meine Umwelt, dass ich mich nicht wieder beruhigen werden. Ich bleibe:

… frech, wild und wunderbar.

… und vor allem bei mir.

2 Kommentare

  1. Nicole

    Liebe Katrin,
    Jaaaaa! Mir ging es an meinem 50. auch so. Denn ich fand auch, dass sich gerade ganz viel bewegte. Ich glaube nicht, dass du anstrengender geworden bist. Du bist nur nicht mehr frei verfügbar- und formbar. Und das ist wunderbar.
    Dieser ganze Optimierungskram nervt mich manchmal, allein das Wort sagt ja schon, dass es nicht richtig ist, wie man ist.
    Deshalb: Ich mag die Art, wie du es angehst, wie du deinen Weg unbeirrt gehst. Und darum wird das eine ganz wunderbare zweite Hälfte.
    Ich freue mich mit dir.
    Liebe Grüße
    Nicole

    • kh

      Liebe Nicole, wie schön, dass Du auch der Meinung bist, dass die zweite Lebenshälfte ganz wunderbar wird. Warum auch nicht. Und wie schön, dass wir uns weiter begleiten können.
      Liebe Grüße
      Katrin

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