Früher … also damals als ich noch jung war … hatte ich im Urlaub pro Woche maximal einen Film für die Fotokamera dabei. Mit so einem „Film“ konnte man 36 Aufnahmen machen. Also kamen in einem zweiwöchigen Urlaub maximal 72 Aufnahmen zustande. Diese Fotos wurden zeitnah entwickelt (immer dann, wenn der Film voll war), die schlechten Exemplare aussortiert und eingeklebt. Im Alltag wurden selten Fotos gemacht – nur bei besonderen Anlässen (Weihnachten, Ostern, Geburtstage). Als meine Kinder klein waren, haben wir noch nicht digital fotografiert und mit zunehmendem Lebensalter wurden die Fotos weniger. Zu Anfang gab es noch Alben für jedes Kind und für jeden Urlaub. Später dann gab es nur noch einen Karteikasten pro Jahr mit mehr oder weniger Unterteilungen.

Seit 12 Jahren fotografieren wir jetzt digital und die Bilderflut wächst. In unserem letzten zweiwöchigen Urlaub habe allein ich etwa 1000 Aufnahmen gemacht, mein Mann bestimmt noch einmal genau so viele. Und auch im Alltag fotografiere ich viel … und sei es nur als Erinnerungsstütze. Wie organisiere ich diese Mengen an Fotos sinnvoll?

Fotoarchivierung … wie ich es mache

Zunächst sortiere ich auf dem Smartphone grob vor. Neben den „automatischen“ Ordnern Kamera und Screenshots, in dem alle Fotos bzw. Screenshots automatisch gespeichert werden, befinden sich auf meiner SD-Card noch folgende Ordner: Kreativität, Geschenkideen, Einkaufen, Rezepte, Papierkram …

Bin ich unterwegs und nehme ein Foto einer Bastelei auf, die mir gefällt, dann verschiebe ich diese gleich in den Ordner „Kreativität“. Sitze ich im Wartezimmer, blättere ich dort in einer Zeitung und mir gefällt ein Rezept, dann fotografiere ich dieses und verschiebe das Foto sofort in den Ordner „Rezepte“. Fotografiere ich für meine Homepage verschiebe ich dieses Foto in den Ordner „Papierkram“ … und so weiter. Fotografiere ich etwas nur, um dieses Foto an jemanden bei Whatsapp zu verschicken, dann lösche ich dieses anschließend sofort.

Alle anderen Fotos verschiebe ich einmal monatlich von der SD-Card auf meinen PC. Dort werden sie nach Jahren und Monaten sortiert. Urlaube, Feste und andere Besonderheiten bekommen dann im jeweiligen Monat einen Unterordner. Anschließend schaue ich diese Fotos kurz durch und lösche doppelte, unscharfe und nicht schöne Aufnahmen.

Einmal im Jahr erstelle ich ein „Best of …“ – meist um Weihnachten herum. Von diesen Fotos kommen dann wiederum die mir wichtigsten Fotos am Anfang des Folgejahres in ein Fotobuch.

 

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