#entschleunigternovember …

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Besser spät als nie … kommt jetzt endlich der Rückblick auf die November-Challenge, die am 1. November startete. Es ist die zweite Monatschallenge der @alltagsfeierliche_rituale … auch die Initiatiorinnen Bettina, Christin und Gabi hätten vermutlich nicht gedacht, dass eben dieser Hashtag #entschleunigternovember so hervorragend in die Zeit des zweiten Lockdown des Jahres 2020 passen würde.

Wobei ich für mich ja bereits in meinem Monatsrückblick für den November #meinnovembermitmir … festgestellt habe, dass ich mein Leben in diesem Monat ziemlich beschleunigt hat. Ich bin immer noch fasziniert, was sich alles bewegt, nachdem ich beschlossen hatte, einfach mal loszugehen.

I am on my way …

Die Entwicklung zurück zu mir hatte jedoch bereits Anfang des Jahres begonnen, zwar wollte ich zunächst noch fit und sportlich und schlank und erfolgreich … werden, aber schon im Februar also weit vor den Challenges und dem Coronavirus kamen mir erste Zweifel.

Während des ersten Lockdown im Frühjahr habe ich dann beschlossen, mich auf die Reise zurück zu mir zu begeben.

Wenn schon alles blöd ist, ich mich einschränken und vielleicht sogar sterben muss, dann wollte ich mich wenigstens im Einklang mit mir selber befinden und dafür sorgen, dass es mir gut geht. Die beiden Challenges, an denen ich im Juni und im November teilgenommen haben, haben mich dabei grandios unterstützt.

Es gab hin und wieder Rückfälle, so habe ich beispielsweise im Juni das Buch “Rituale, die glücklich machen” von Christin verschlungen und sofort Monatsaufgaben für das restliche Jahr und für 2021 für mich erfunden.

Im Nachhinein habe ich festgestellt, die Monatsaufgaben, die von “innen” kamen, in denen es wirklich um mich und meine Bedürfnisse und Ideen ging, haben sehr gut funktioniert. Immer wenn es um “höher, schneller, weiter, besser, effizienter …” ging, bin ich grandios gescheitert.

Alles kann, nichts muss …

Hier eine kurze Übersicht:

Im Juli #meinjulimitmir habe ich mich um meinen Blog gekümmert. Aber eine regelmäßige Blogschreiberin werde ich nicht werden. Ich schreibe gerne, mal mehr, mal weniger, so wie es meine Zeit erlaubt. Und manchmal habe ich auch einfach nichts zu sagen, und das ist okay.

The early bird catches the worm.

Im August #meinaugustmitmir habe ich das frühe Aufstehen für mich entdeckt und beibehalten. Ich liebe diese frühe Stunde … nur ich und der erste Becher Kaffee. Und durch das frühe Aufstehen, falle ich abends auch eher ins Bett, was meiner Gesundheit in Bezug auf meine Migräneanfälligkeit sehr entgegen kommt.

Sport ist Mord …

Im September #meinseptembermitmir bin ich an meinem mir selbst auferlegtem Sportprogramm gescheitert. Ich habe zwar kein Problem jetzt dreimal wöchentlich 22 km zur Arbeit und zurück zu radeln, aber 30 min. Rudergerät oder alternativ 20 min. Gymnastik täglich verursachen heftigste Migräneanfälle. Natürliche Bewegung im Alltag ist toll, künstliche Bewegung auf extra Sportgeräten bereitet mir deutlich weniger Freude.

Life is what happens to you while you are making other plans.

John Lennon

Mit der Aufgabe für den Oktober #meinoktobermitmir … bin ich grandios gescheitert. Ich lasse das jetzt mit dem Planen.

In diesem Jahr besonders häufig …

Denn eigentlich habe ich schon einen Plan, mein aus dem Juni weiterentwickeltes “Mutboard”. Dieses Moodboard habe ich täglich fest vor Augen und werde meine Ideen Schritt für Schritt mal schneller, mal langsamer verfolgen, und manchmal auch eine Zeitlang Rückschritte verkraften, ich bleibe beharrlich aber flexibel …

Mein “Mutboard” …

Im November #meinnovembermitmir … ging es nur um Dinge, die mir gut tun. So wurde das ein toller Monat, ich war viel unterwegs, es hat sich viel bewegt. Und der November hat mir auch gezeigt:

Bisher musste ich immer “gut genug” sein, um meinen Ansprüchen zu genügen …

Ich habe mich im November (genauer gesagt schon Ende Oktober) aus meiner Warteposition, die ich nur all zu gern eingenommen hatte, herausmanövriert, ich treffe schneller Entscheidungen und überfordere damit dezent mein Umfeld. Einige hoffen immer noch, ich möge mich irgendwann wieder “beruhigen” … ich werde Euch Hoffenden enttäuschen, denn das wird nicht passieren, dass habe ich mir selber fest versprochen.

Dies kann ich insbesondere an einem Beispiel festmachen.

Ich war auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch … zu dem Vorstellungsgespräch, wo es um meine jetzige neue Arbeitsstelle ging … Auf diesem Weg also platze der Reifen meines Fahrrades mitten im “Nirgendwo”. Noch vor wenigen Tagen hätte ich mich vermutlich heulend neben mein defektes Rad gesetzt. Das hätte nichts geholfen, dass ist mir schon klar. Und es entspricht auch gar nicht meiner eigentlichen Natur. Dieses mögliche Verhalten zeigt aber meine damalige Verfassung sehr deutlich.

Statt mich heulend neben mein Fahrrad zu setzen, habe ich dieses bis zur nächsten Straßenbahnhaltestelle geschoben, währenddessen die passenden Verbindung am Handy herausgesucht, dabei festgestellt, dass ich es noch pünktlich zum Termin schaffen werde. Und im Endeffekt habe ich dann sogar noch den Job bekommen.

Es ist also ganz schön viel passiert während dieser November-Challenge.

Ich bin ein Glückspilz …

Ein Thema der Challenge war “Das letzte Jahr in einem Satz” … meine erste Assoziation war, für die letzten acht Monate genügt auch ein Wort. Aber das stimmt so nicht, dass Jahr 2020 war für mich ein gutes Jahr, trotz allem. Denn:

Das war schon 2018 mein Jahresmotto …

Ich habe weniger soziale Kontakte, aber dafür intensivere mit den “Herzmenschen”. Ich bin weniger weit gereist, aber in meiner Umgebung ist es auch sehr schön. Ich habe viel zu viel Zeit in einem mir nicht guttuenden Arbeitsumfeld verbracht, aber ich habe zum Ende des Jahres den Absprung geschafft.

Und wer weiß, vermutlich hätte ich mich ohne das blöde große C nicht getraut, mich endgültig von Diäten zu verabschieden und meine sichere Arbeitsstelle zu kündigen.

Im Laufe des Novembers habe ich meine Monatsaufgaben für das Jahr 2021 teilweise noch einmal überarbeitet.

Denn ich habe festgestellt, dass ich besonders gut vorankomme und dann auch die negativen/nervigen Aufgaben angehe, wenn ich gut für mich sorge. Also im Gegensatz zu “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen” werde ich dieses Motto einfach auf den Kopf stellen. Aus dieser Idee leitet sich auch mein Motto für das kommende Jahr ab, welches ich aber erst zu einem späteren Zeitpunkt verraten werde.

Stay tuned …

2 Kommentare

  1. Nicole

    Liebe Katrin,
    ich finde es, wie du weißt, grandios, was du im letzten Jahr für dich erreicht hast. Vieles kann ich sehr gut nachvollziehen: Sport, zu lange wo verbleiben, Druck von außen, zwischendurch einknicken.
    Aber: Du hast es gerockt. Ich habe so mit dir gefiebert, dass es klappt, denn auch, wenn wir uns nur kurz ‘kennen’, war doch spürbar, wie sehr dich die negative Situation negativ gefesselt hat. Das tat mir aus der Ferne mit weh.
    Deshalb: Geh deinen Weg, den, der gut für dich ist. Ich weiß aus Erfahrung, dass die anderen nur deshalb staunen (sich wundern), weil sie es nicht können und diesen Weg eigentlich bewundern.
    Ich bin gespannt auf dein Motto und wünsche dir von Herzen weiterhin eine gute Reise zu dir selbst. es macht Spaß und motiviert, dir dabei zuzusehen.
    Alles Liebe
    Nicole

    • kh

      Liebe Nicole, vielen Dank für deine lieben Worte. Ich bin gespannt, wie sich alles weiterentwickelt und freue mich auf 2021.

      Liebe Grüße von Katrin

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