Dieser Artikel ist nach bestem Wissen und Gewissen von mir recherchiert und verfasst worden. Er ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Und wie immer gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel!

Zurück vom nächsten Seminar … Thema: Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung und der Umgang mit Belegen …

Ein ganz toller Zwei-Tages-Workshop mit Susanna Suhlrie „Zahlen bewegen – Zukunft gestalten“ … angeboten noch einmal von der Kreisvolkshochschule in Verden in Zusammenarbeit mit … startklar … und auch hier wurde ich erneut sehr positiv überrascht. Dabei hatte ich durch das Seminar zum Business-Plan im Oktober bereits eine sehr hohe Erwartungshaltung.

Nun arbeite ich ja hauptberuflich in der Buchhaltung und natürlich weiß ich viele Dinge, jedoch … diese modernen Buchhaltungsprogramme erledigen viele Dinge einfach „wie von Zauberhand alleine“.  Insofern waren diese zwei Tage eine tolle Zusammenfassung selbst für mich als „Expertin“ *hust* … zumal mein Betrieb der Buchführungspflicht unterliegt und meine letzte Erstellung einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung schon ewig lange her ist.

Der Gewinn aus meinem Gewerbebetrieb (der dann später der Einkommensteuer unterliegt) kann entweder durch eine Bilanz oder durch eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ermittelt werden.

Fast alle Freiberufler und viele kleinere Gewerbebetriebe ermitteln ihren Gewinn über die Einnahmen-Überschuss-Rechnung, denn es handelt sich dabei um eine einfache und kostengünstige Art der Gewinnermittlung.

Eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung darf jeder Unternehmer erstellen, der nicht buchführungspflichtig ist. Das sind:

  • alle Freiberufler, unabhängig von der Höhe ihres Gewinns;
  • alle Unternehmer mit Einkünften aus Gewerbebetrieb unterhalb einer bestimmten Grenze

In der EÜR werden lediglich Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben zum Zeitpunkt der Zahlung erfasst (Zufluss- und Abflussprinzip). Es ist weder Inventur für ein Material- oder Warenlager noch eine Aufstellung über Forderungen an Kunden bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten notwendig; es müssen kein Kassenbuch und keine Bestandskonten geführt werden.