Ob im Geschäftsbrief, in privaten Anschreiben oder in einer E-Mail … nach der Anrede folgt der erste Satz. Dieser hat maßgeblichen Einfluss auf die weitere Kommunikation. Er ersetzt schriftlich das „freundliche Lächeln“ im persönlichen Gespräch, er begrüßt den Empfänger. Deswegen sollten wir diesem Anfang unsere besondere Aufmerksamkeit schenken.

Der erste Eindruck zählt.

Sachliche Floskeln wie z. B. „wie mit Ihnen besprochen …“ oder „bezugnehmend auf …“ sind nach wie vor im Geschäftsleben weit verbreitet. Diese wirken sachlich, distanziert und können durchaus angemessen sein. Jedoch: … ein „freundliches Lächeln“ strahlen diese Floskeln nicht aus.

Wir werden mit unserem Anliegen eher auf offene Ohren treffen, wenn wir freundlich und positiv auf unser Gegenüber zugehen. Ein stimmiger Anfang in unserem Schreiben erzeugt Aufmerksamkeit und Interesse. Und bestenfalls auch gute Laune. Es lohnt sich hier ein wenig Zeit zu investieren und „freundliche Einleitungssätze“ zu formulieren.

Beispiele für ein freundliches Lächeln am Briefanfang?

… vielen Dank für das angenehme Telefongespräch

… vielen Dank für Ihre Nachricht/E-Mail/Anfrage

… gern beantworte ich Ihre Fragen: …

… herzlichen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung/Antwort.

… ich habe mich sehr über Ihre Antwort gefreut.

Wenn es sich um einen Erstkontakt handelt:

… Sie wurden mir von … empfohlen

… Ihr Vortrag am (Datum) in (Ort) hat mich positiv überrascht/sehr angesprochen

… bei meiner Recherche zu (Thema) bin ich auf Ihre interessante Homepage gestoßen

Merke: Verwenden Sie wechselnde Briefanfänge.

Denn sonst wird ihr freundlicher Einleitungssatz irgendwann auch zur Floskel.