E … wie einfach machen

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#einfachmachen … war dieses Jahr schon Monats-Thema bei @die_alltagsfeierin und zwar im Februar. Rückblickend betrachtet fühlte sich auch der Februar für mich schon nicht mehr einfach an. Mitte des Monats sprach ich mit meinem Mann darüber, dass ich eigentlich mal eine längere Auszeit bräuchte, aber die passte gerade nicht so richtig in unser Leben. Passen tat sie bisher aber noch nie und es ging ja auch immer irgendwie weiter. Und dann Mitte März ging nichts mehr …

„Geh Du vor“, sagte die Seele zum Körper, „auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich.“
„Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben“,
sagte der Körper zur Seele

Ulrich schaffer

Nun habe ich gerade eine sehr lange Auszeit. Seit Mitte März bin ich krank Zuhause. Leider kann ich diese Zeit für mich nicht wirklich genießen. Aber das versuche ich jetzt für mich zu ändern.

Einfach mal machen, könnte ja gut werden.

Heute Vormittag habe ich mir zum ersten Mal seit langer Zeit einen grünen Smoothie zubreitet. Ich mag die wirklich gerne und frage mich, warum schaffe ich es nicht, mir selber gut zu tun?

Meine Lieblingskombination beim Smoothie ist Rucola, Feldsalat, Apfel und Mango. Glücklicherweise hatte ich alles im Haus und es war auch überhaupt nicht schwierig und ging ganz fix, mir diesen Smoothie zuzubereiten.

Grün, grün, grün …

Warum also tue ich nicht das, was mir gut tut, regelmäßiger? Und was genau sind die Dinge, die mir wirklich gut tun? Weiß ich das überhaupt noch?

So saß ich also heute mit dem grünen Smoothie auf der sonnigen Terrasse und habe nicht nur diesen Artikel sondern auch eine Liste verfasst.

Outdoor-Arbeitsplatz …

Meine Liste mit klitzekleinen Glücklichmachern für mich. Mit Dingen, von denen ich weiß, dass sie mir gut tun. Nicht weil andere meinen, ich müsste das machen oder weil es gerade in Mode ist.

Oft genug scheiterte es bei mir bisher an der Zeit. Aber wer hat schon Zeit?

Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich.

Und ich stelle gerade fest, dass das für mich auch problemlos möglich ist und zwar nicht nur in meiner jetzigen Situation, sondern eigentlich auch schon vorher. Aber es ging ja immer irgendwie …

Und hätte ich mir frühzeitig Zeit genommen, säße ich jetzt vermutlich nicht schon so lange Zuhause.

Aber wie auch immer … ich werde jetzt meine klitzekleinen Glücklichmacher wieder in meinen Tagesablauf integrieren. Nichts Großes oder Aufwändiges, das wäre mir gerade zu anstrengend, sondern das kleine tägliche Glück, denn es darf leicht werden, damit es mir wieder besser gehen kann.

#vielleichter2021

Und so füllt sich ganz bestimmt mein Glücksglas auch wieder leichter. Da war mir nämlich beim diesjährigen Öffnen und Lesen der letztjährigen Glücksmomente aufgefallen, dass ich seit geraumer Zeit (tatsächlich seit November letzten Jahres) schon keine Glücksmomente mehr notiert hatte.

Weitere Ideen und hilfreiche Hinweise finden finden sich hier: Notfallkoffer

Und ich werde jetzt die zweite Hälfte des grünen Smoothies und die restlichen „freestyle Ravioli“ von gestern genießen.

4 Kommentare

  1. Christina

    Liebe Katrin,

    da hast Du wundervolle Ideen und Impulse aufgeschrieben. Mich hat ein Satz damals aufgeweckt: wenn dein Gefäß leer ist, dann kannst Du auch nicht mehr für andere schöpfen. Dein grüner Smoothie sieht sehr lecker aus. Deine Kombination werde ich mal testen. Pass gut auf Dich auf u d fühle Dich gedrückt.

    Ganz liebe Grüße
    Christina

    • kh

      Liebe Christina,

      der Satz mit dem „leeren Gefäß“ ist sehr passend. Vielen Dank dafür!

      Liebe Grüße von
      Katrin.

  2. Nicole

    Liebe Katrin,
    manchmal braucht es leider den Holzhammer, bevor wir verstehen. Vor allem, wenn alles immer noch funktioniert. Aber: Für dich war und ist es zum Glück nicht zu spät gewesen, sondern du hast spät, aber dennoch rechtzeitig verstanden. Vorher auch schon ganz viel, ich sage nur Sport und intuitiv essen. Wir haben so viele Einflüsse von außen, dass wir oft trotz Stärke leicht zu beeinflussen sind.
    Und auch wenn ich deine Liebe zu grünen (andere Farben gehen) Smoothies nicht teile, mach es dir hübsch. Für dich. Für alle anderen wird es dann mit hübsch.
    Deine Liste liest sich fein. Aber mach langsam, sonst hast du Erfüllungsstress. Und einfach mal abhängen kann auch fein sein.
    Alles Liebe und weiterhin gute Besserung,
    Nicole

    • kh

      Liebe Nicole,

      so ist das wohl. Und eigentlich habe ich es ja auch nicht so mit „grün“ … bei den Smoothies allerdings schon. Die Liste birgt glücklicherweise keinen Erfüllungsstress … sie ist quasi nur als Erinnerung gedacht, falls mir mal wieder nichts „Gutes“ für mich einfällt.

      Liebe Grüße von
      Katrin

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