Meine nächsten Etappenziele sind erreicht:

die Küche ist ausgemistet, der Sperrmüll ist abgeholt.

Was hat mir beim Durchhalten geholfen?

  • der geringe Zeitaufwand

Auch wenn mir die 15-Minuten-Einheiten zunächst viel zu kurz erschienen, muss ich jetzt feststellen, das ist genau die richtige Länge für mich. Ich habe viel mehr erreicht, als ich vermutet hatte. 15 Minuten habe ich immer Zeit – täglich, kein Problem. Und auch wenn ich mal nicht so große Lust hatte, habe ich mich aufgerafft und mir für diesen Tag eine einfache Aufgabe vorgenommen. An einem Tag habe ich beispielsweise nur die Sperrmüllanmeldung ausgefüllt.

  • mein Zwischenlager

Ich hätte es nie geschafft, alles Aussortierte gleich wegzuschaffen. Einige Sachen konnten einfach in den Mülleimer. Vieles musste aber anders entsorgt werden (aussortierte Kleidung, Bücher, Sperrmüll), wieder anderes musste an seinen „neuen Platz“, aber der war ja noch nicht aufgeräumt. Deshalb kamen viele Gegenstände auf die Ablage im Hauswirtschaftsraum. Diese hatte ich ziemlich zu Anfang aufgeräumt. Immer wenn diese Ablage zu voll wurde, habe ich diese am nächsten Tag in meinen „15 Minuten“ in Angriff genommen.

  • alles hat seinen festen Platz

Jeder Gegenstand (in den schon ausgemisteten Zimmern) hat einen festen Platz bekommen. Für mich die beste Aufräumregel überhaupt. Denn selbst, wenn es zwischendurch mal wieder unordentlich wird, geht das Aufräumen viel schneller, wenn ich weiß, wohin der Gegenstand gehört. Wenn ein bestimmter Gegenstand zu häufig nicht auf seinem Platz bleibt, dann ist es noch nicht der richtige Platz für ihn. Die „Alles hat seinen festen Platz“-Regel durchzuhalten ist ganz einfach, solange ich unter der Woche alleine bin. Am Wochenende, wenn die ganze Familie Zuhause ist, kommt da doch Einiges wieder durcheinander. Aber das wird … sie müssen sich ja alle noch an die neuen Plätze gewöhnen – die Menschen und die Gegenstände.

Das Ergebnis

Die Räume, in denen ich fertig bin, sind immer noch ziemlich aufgeräumt. Okay … bis auf die Gegenstände, die die Familie wieder durcheinander bringt bzw. mein o. g. Zwischenlager im Hauswirtschaftsraum. Aber ich bemerke, dass ich diese Gegenstände quasi nebenbei an ihre richtigen Plätze zurückbringe.  Das wird immer einfacher, weil es zum einen feste Plätze gibt, zum anderen benötige ich das Zwischenlager weniger, weil immer mehr Räume schon ausgemistet und bereit für neue Mitbewohner sind.

Wie geht es jetzt weiter?

Nun wäre der Abstellraum im Obergeschoss an der Reihe, alternativ der Dachboden. Ich habe aber eine gute Ausrede, warum ich mich gerade jetzt nicht um die wohl schlimmsten und schwierigsten Räume in diesem Haus kümmern kann. Dafür ist es mir aber einfach zu warm. Und deshalb geht es jetzt ans „innere Chaos“.

My brain has too many tabs open.

Die Vorgehensweise, die Bettina für das „innere Chaos“ vorschlägt, beschreibt sie in einer weiteren „Seelensache“ auf ihrem Blog. Ich schreibe dann zunächst mal meinen Kopf frei und mache Listen. Ich mag Listen und bin gespannt, wie ich innerlich vorankomme. Und für mein „äußeres Chaos“ hoffe ich, dass ich bei kühleren Temperaturen wieder einen Anfang finde.

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