Als vor knapp zwei Jahren ein Virus die gesamte EDV auf meiner hauptberuflichen Arbeitsstelle lahm legte, war ich heilfroh, dass wir im Betrieb mehrmals wöchentlich alle Daten extern sichern. Im privaten Bereich war ich da bisher nicht so sorgfältig. Ich hatte zwar eine externe Festplatte, aber wirklich regelmäßig sicherte ich meine Daten nicht. Das änderte sich aus genanntem Grund im Herbst 2016. Glücklicherweise …

denn gut ein Jahr später, war mein Notebook „tot“ (hier nachzulesen). Nichts ging mehr. Es ließ sich nicht einmal mehr anschalten. Sicherlich … man könnte die Festplatte ausbauen und die Daten überspielen, aber ich kann das nicht mal eben schnell.

Da ich meine Daten zu diesem Zeitpunkt schon regelmäßig einmal wöchentlich sicherte (auf einer externen Festplatte), war das gar nicht so schlimm. Ein neues Notebook sollte mit Beginn der selbstständigen Tätigkeit eh in absehbarer Zeit angeschafft werden. Denn mein von den Kindern „geerbtes“ Notebook war nicht wirklich ausreichend, die Kapazität des Arbeitsspeichers war am Limit. An die Installation eines Buchhaltungsprogrammes oder der Elster-Online-Anwendung war nicht zu denken.

Nachdem mein neues Notebook zunächst beim Paketversender abhanden (hier erzähle ich darüber) kam, traf es mit Verspätung dann doch ein und ich konnte mit Hilfe meiner externen Festplatte alle wichtigen Daten neu aufspielen.

Mir ist bewusst, dass so eine externe Festplatte nicht ewig hält, aber diese sogenannten Cloud-Lösungen sind mir irgendwie suspekt. Mit diesem Thema muss ich mich noch einmal ausführlich beschäftigen. Daher drucke ich wichtige Dokumente, insbesondere die, die ich aus steuerlichen Gründen aufbewahren muss, aus und lege diese ab. Meine (digitale) Ordnerstruktur spiegele ich somit zum Teil noch einmal analog. Und aus Sicherheitsgründen (z. B. wegen Brand oder Einbruch oder so) sollte ich eine zweite externe Festplatte irgendwo anders lagern oder mich doch noch einmal mit den Cloud-Lösungen beschäftigen.