back into balance

Das war mein 2022

Keine Ahnung, wo es hin ist, das Jahr 2022 … ich erinnere mich noch gut an den Jahresbeginn, der endlich eine Diagnose für mich bereithielt, mit der ich arbeiten konnte und mir so alle schönen Momente im Verlauf des Jahres ermöglichte. Der Februar brachte der Welt einen Krieg, einer der schlimmsten Momente 2022. Versüßt wurde mir das Jahr mit einem kleinen „Keks“ und einer neuen Festanstellung.

20.02.2022 … unser neues vierbeiniges Familienmitglied

#einfachichsein

So hieß mein Motto für 2022. In diesem Blogbeitrag habe ausführlich beschrieben, was es für mich bedeutet. Hier noch einmal die Kurzfassung:

EINFACH

Alle Dinge, Themen, Aufgaben, Herausforderungen, für die ich mich entscheide oder die in mein Leben kommen, darf ich leicht nehmen. Kein Zerdenken, kein (Ver-)zweifeln, sondern … einfach machen.

Ich habe in diesem Jahr ganz viel „einfach gemacht“ … und es mir „einfach gemacht“. Damit fühle ich mich wohl und es hat wirklich gut funktioniert. Mittlerweile habe ich dieses „EINFACH“ auch nachhaltig verinnerlicht. Und das fühlt sich sehr gut und passend für mich an.

Es darf leicht sein … pusteblumenleicht!

ICH

2022 wollte ich mehr als bisher darauf achten, mein Leben so zu leben, auszufüllen, zu gestalten, dass ich mich damit gut fühle. Ich wollte mich zum ersten Mal in meinem Leben an die erste Stelle stellen, mich zu aller erst um mich kümmern und mich nicht selber boykottieren.

Das ist mir mal mehr, mal weniger gut gelungen. Das Thema „Selbstsabotage“ begleitet mich auch 2022 und hat Platz in einem Blogbeitrag gefunden.

Auch meiner „Umgebung“ fiel es schwer zu akzeptieren, dass ein NEIN von mir auch tatsächlich Nein bedeutet, ich mir immer häufiger Bedenkzeit erbeten habe und mich an die erste Stelle gesetzt habe. Ich glaube, viele hatten die Hoffnung, ich werde mich schon bald wieder beruhigen.

Gerade „knirscht“ es allerdings diesbezüglich wieder sehr, weil ich mutig bin und für mich und meine Bedürfnisse einstehe. Ich bin bereit Kompromisse zu finden, aber nicht mein ICH komplett aufzugeben.

SEIN

Ich wollte mir immer wieder anschauen, wie ich im Moment bin und ob ich mich damit gut fühle, ob ich mich gerade verstelle und dann schauen, ob ich etwas verändern möchte, was ich verändern möchte, damit ich wieder entspannt sein kann in meinem „Sein“.

Ich war schon lange nicht mehr so entspannt mit mir und meiner Umwelt wie in diesem Jahr. Dieses „Entspanntsein“ tut mir gut und wird mich weiterhin begleiten, denn …

ich bin wie ich bin und das ist gut so!

Mein Jahresmotto für 2022 #einfachichsein hat für mich sehr gut gepasst, ich habe es gut ausfüllen können und mich gut damit gefühlt.

Meine Ziele für 2022

Balance – Bewegung – Beziehung

Balance

Sie ist wieder da, meine Balance ist zurück. Anfang des Jahres fast zehn Monate nach der ersten Schwindelattacke hat sich bei dann doch noch eine Ursache für meinen Schwindel herauskristallisiert, an und mit der ich arbeiten kann.

Ab und an verlässt die Balance mich noch, aber damit kann ich mittlerweile gut umgehen. Und je besser ich mich um mich kümmere, desto ausbalancierter fühle ich mich.

Wir müssen uns selbst auf unserer To-Do-Liste weiter nach oben setzen.

Michelle obama

Bewegung

Nicht nur im Sinne von mehr körperlicher Bewegung, sondern ich auch wieder beweglicher im Kopf werden …

Ein neuer Vierbeiner zieht ein …

… und sorgt so für reichlich körperliche Bewegung. Und macht ganz viel Spaß!

Völlig ungeplant war diese Entscheidung … denn eigentlich (hahaha) wollten wir mindestens ein Jahr ohne Hund sein, um einmal für uns zu schauen, wie das geht. Wir haben seit 25 Jahren Hunde und Nummer drei sollte frühestens im Frühjahr 2023 einziehen. So sagte es der Verstand.

Das Herz hatte den Hund Anfang des Jahres trotzdem schon einmal auf das Visionboard für 2022 geklebt, schwarz sollte er sein, kleiner und leichter als die bisherigen vierbeinigen Familienmitglieder.

Mein Visionboard für 2022

Dann kam der Ukraine-Krieg und mir war – leider – schon eine Woche vorher klar, dass es Krieg geben wird. Und ich fragte mich, worauf will ich eigentlich warten? Wer weiß schon, was nächstes Jahr sein wird?

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Zeit hatte ich auch gerade, denn eine neue Arbeitsstelle würde ich mit meiner gesundheitlichen Vorgeschichte nicht finden (noch so ein Verstandes-Ding, was sich als falsch erwies).

Also suchten wir am 18.02.22 nach Hundewelpen, fuhren zwei Tage später ins „Hasetaler Land“ und kauften unseren „Keks“ – einen kleinen, schwarzen Mittelschnauzer, der einen Monat später bei uns einzog.

Keks vom Hasetaler Land, Rufname: Tesco

Eine neue Arbeitsstelle hat mich gefunden …

eine Festanstellung in Teilzeit, die ich eigentlich gar nicht gesucht hatte … mein Plan für 2022 sah ganz anders aus:

  • ich komme zurück in meine Kraft und Balance ✔️
  • kümmere mich um die Hundeerziehung, ✔️
  • baue meine nebenberufliche Unterrichtstätigkeit aus ✔️
  • und absolviere meine NESC-Coaching-Ausbildung ❌️

Die Coaching-Ausbildung war dann tatsächlich zu viel für mich. Zum einen fehlte die Zeit, zum anderen war ich noch viel zu sehr mit mir selber beschäftigt. Aber für mich hat es sich gelohnt, flexibel zu bleiben – und ich hole die Ausbildungswochenenden nach, in meinem Tempo, so wie es in mein Leben passt.

#mitkarlchenunterwegs

Einer meiner 13 Wünsche für 2023 war: „Ich fahre einmal im Monat mit Karlchen weg.“ Karlchen ist mein zum Wohnmobil umgebauter VW-Bus. Das Jahr fing gut an, wir verbrachten Silvester und Neujahr an der Nordseeküste auf einem Wohnmobilstellplatz.

Im Februar sollte es für ein Wochenende an die Ostsee gehen, dieses Vorhaben fiel allerdings dem wirklich schlechten Wetter und der weltpolitischen Lage zum Opfer, stattdessen kauften wir einen Hund und feierten den Familienzuwachs mit einem leckeren Essen.

Eben wegen des kleinen Vierbeiners waren wir dann weder im März noch im April mit Karlchen unterwegs. Aber im Mai haben wir es geschafft und haben ein paar schöne Tage in St.-Peter-Ording verbracht. Tesco hat seinen Wohnmobil-Tauglichkeits-Test mit Bravour bestanden.

Tesco am Strand

Im Juni kam der Schwindel zurück und unser Wochenendtrip in die Heide fiel aus. Im Juli war Karlchen ohne uns unterwegs in Österreich.

Im August/September waren wir in Dänemark. Es war ein schöner Urlaub und wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter. Trotz Schwindelrückfall habe ich Skagen/Grenen erreicht.

Grenen, wo Nord- und Ostsee sich treffen.

Dann hatten wir Corona und dadurch fielen die geplanten verlängerten Wochenenden rund um den Tag der Deutschen Einheit und den Reformationstag für uns aus.

Als wir uns gerade wieder einigermaßen berappelt hatten, fehlte dem VW-Bus eine Seitenscheibe und uns ein Rucksack. Einbruch-Diebstahl auf einem Parkplatz in Bremen! Die Reparatur dauerte wegen Lieferschwierigkeiten und Überlastung der Paketdienste bis Ende November.

#bücherkram

Mehr lesen wollte ich in 2022, das ist mir gelungen. Während ich im Vorjahr keine wirkliche Ruhe zum Lesen finden konnte, kann ich mich jetzt endlich wieder in Büchern verlieren.

Reading is dreaming with your eyes wide open.

Außerdem wollte ich 12 Bücher auf dem Blog vorstellen. Daraus wurden vier veröffentlichte Blogartikel, denn ab Mai mit Beginn meiner Festanstellung in der Finanzbuchhaltung wurde meine Zeit knapper.

Ich habe mich viel bewegt im Jahr 2022. Ein paar „Reiseziele“ nehme ich mit ins neue Jahr.

Beziehung

Ich war im Jahr 2021 aufgrund meiner mangelnden Balance kaum dazu in der Lage, mich um meine Freundschaften zu kümmern. Es war mir alles zu viel und viel zu anstrengend: zu viele Menschen, zu laute Geräusche, zu viele Informationen haben mich überfordert.

Das wurde, sobald ich nicht mehr ausschließlich damit beschäftigt war meinen Körper auszubalancieren, wieder besser. Ich treffe mich regelmäßig mit Freundinnen und zu Hundespaziergängen und habe Kurse an der Hundeschule absolviert. Ich habe wieder Spaß daran, (Familien-)Geburtstage zu feiern, an (Firmen-)Feiern teilzunehmen, kann den Gesprächen problemlos folgen und fühle mich wohl dabei.

Die guten Freundschaften haben meine mangelnde Balance überdauert, einige Menschen sind nicht mehr Teil meines Lebens. Ein wenig Luft nach oben ist da noch in der Beziehungspflege, aber insgesamt war es ein gutes Jahr.

Meine eigenen Lieblings-Blogartikel

Ich habe in diesem Jahr weniger Artikel geschrieben als geplant. Dabei hatte ich sogar einen Content-Planer. Einige Entwürfe liegen noch bereit, vielleicht finden diese im Jahr 2023 auf meinen Blog. Von den 44 Artikeln, die bisher erschienen sind, liegen mir diese drei Artikel besonders am Herzen:

Mein Jahresmotto 2022: „Einfach Ich Sein“

Warum gute Vorsätze für mich nicht funktionieren und ich mit Jahresmottos besser fahre …

Traumdate

Ein Rückblick auf eine Challenge im Juni 2020 und was diese alles so in Bewegung gebracht hat …

„Mein Nicht-Lieblingsthema“: #kreieredeinlieblingsleben

Selbstsabotage … immer mal wieder ein Thema in meinem Leben.

Was habe ich 2022 gelernt?

Eine sehr bittere, verletzende, traurige Situation … die aber auch eine große Klarheit brachte.

Was wartet 2023 auf mich?

Ich lasse mich überraschen und mache keine großen Pläne, denn …

Leben passiert, wenn Du Dich auf den Weg machst.

Ein paar Dinge, die ich ich im nächsten Jahr gerne umsetzen möchte, sind die folgenden:

  • #wenigeristmehr … nachdem ich in den letzten zwei Jahren ganz viel im Innen aussortiert habe, möchte ich 2023 noch einmal im Außen ausmisten
  • #mitkarlchenunterwegs … ich möchte es auf jeden Fall in die zur Heideblüte in die Lüneburger Heide und zum Wandern in den Harz schaffen
  • #nesc … meine Coaching-Ausbildung musste 2022 aus zeitlichen Gründen sehr zurückstecken, ich möchte diese in 2023 trotzdem noch für mich beenden
  • #selfcare und #selflove … hier habe ich noch großen Nachholbedarf und ich möchte mich von meinem Nicht-Lieblingsthema „Selbstsabotage“ verabschieden
  • #lieblingsleben … was mit dem Monatsmotto der Alltagsfeierin im September begann wird auch in 2023 weiter wirken.

Ich bin gespannt, was aus meiner diesjährigen Rauhnachtsfeierei entsteht und welcher der 13 Wünsche am 6. Januar für mich „übrig“ bleibt. Ich hätte gerne etwas „Einfaches“ … Danke.

Und nun wünsche ich einen Guten Rutsch und alles Gute für 2023.

1 Kommentar

  1. elke

    Liebe Katrin,

    oh, euer kleiner Vierbeiner, ist der süß. Manchmal kommt es eben anders und er hat euch gesucht und gefunden. Ich gebe zu, dieser Beitrag hat mich ganz schön angepieckst.Warum? Weil ich mich in so vielem wiedergefunden habe. In sehr vielem sogar. So ein Karlchen hätte ich auch gern, dann müsste Frieda eben üben, mitzukommen. Die ist sowieso froh, wenn die uns um sich hat. Spätestens im Dezember 2023 wenn wir wieder nach Sylt möchten, dann wird sie mitkommen. Nur wenn wir im September nach Frankreich fahren, dann muss sie zu Ihrer Katzen-Tagesmutter. Die sie auch gern mag. Ich nehme mir viel aus deinem Beitrag für 2023 mit. Du bist schon ganz viele Schritte weiter wie ich. Aber hauptsache die Erkenntnis ist da und ich fange endlic an.
    Ganz liebe Grüße
    Elke

    *zuviel Menschen * zu laut* etc. Das habe ich immer noch. Mal mehr mal weniger.

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