back into balance

Das war mein 2021

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Ehrlich gesagt … ich bin froh, dass das Jahr 2021 vorbei ist. Begonnen hatte ich es unter dem Motto „Ich nehme es leicht.“ Aber es wurde alles andere als leicht und meine mangelnde Balance machte es mir zunehmend schwer, mein Leben wirklich leicht zu nehmen.

Januar 2021

Ich ging ohne gute Vorsätze, aber mit einem neuen Motto in das neue Jahr.

Es darf leicht sein …

Mein „übriggebliebener“ Wunsch aus der Rauhnächte-Zeremonie schien es gut mit mir zu meinen: „Ich nehme es leicht.“ Warum es dann 2021 nicht ganz so leicht war, beschreibe ich im #vielleichter2021 ABC … L … wie Leichtigkeit.

Ich hoffe, dass ich meine 13 Wünsche für 2022 besser ausgewählt habe und bin sehr gespannt, welcher am 6.1. für mich übrig bleibt.

Ansonsten war das Wetter im Januar sehr gut, mein Leben (mal abgesehen vom großen C) in Ordnung, wobei ich leider auch beim neuen Arbeitgeber damit haderte, das es mir trotz anderweitiger Versprechungen im Vorstellungsgespräch nicht ermöglicht wurde im Homeoffice zu arbeiten.

An der Hamme …

Februar 2021

Im Februar blieb das Wetter weiterhin gut. Ich war sehr viel unterwegs im „Winterwonderland“. Meine Freundin und ich feierten unser 10jähriges Hundespaziergangs-Jubiläum. Ich habe viel Online-Unterricht gegeben, bin weiterhin so oft es ging, mit dem dem Rad ins Büro gefahren und habe zum ersten Mal meinem Mann gegenüber geäußert, dass ich eigentlich mal ein Pause bräuchte. Aber man machte gerade keine Pause, keinen Urlaub, keine Kur und krankwerden und zum Arzt gehen war irgendwie auch keine Option.

Winter-Wonder-Land

März 2021

Im März erhielt ich für mich sehr überraschend einen Termin für die erste Corona-Impfung … so ein Glück. Aber kurz zuvor schon zog mein Körper die Notbremse. Nichts ging mehr. Ich ließ mich freiwillig mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus bringen. Und das will für mich wirklich etwas heißen. Alle ganz fürchterlichen Ursachen konnten so schnell ausgeschlossen werden.

#frühlingsreif

Ab hier wurde mein ursprünglicher Beitrag nun sehr „schwindelig“ … das wird meinem Jahr 2021 aber nicht gerecht, deswegen sammle ich für diese restlichen Monate meine Glücksmomente. Die „Schwindelgeschichte“ ist bei Interesse in den anklickbaren Monatsrückblicken nachlesbar.

April 2021

Mein Lieblings- und Geburtstagsmonat lief sehr anders als gedacht. Ich erhielt meine zweite Corona-Impfung und habe erfolgreich daran gearbeitet, meinen Optimismus nicht zu verlieren.

Du kannst nicht in dem selben Umfeld heilen, in dem Du krank geworden bist.

Mai 2021

Im Mai ging es gesundheitlich erst aufwärts, ich war wieder mobiler, kleine Strecken alleine mit dem Rad unterwegs, bevor es dann wieder abwärts ging … Hallo Rückfall! Ich habe einen tolle Physiotherapeutin gefunden und einen Termin beim Osteopathen ausgemacht.

Juni 2021

Wenn „körperlich“ keine Ursache gefunden wird, dann ist es eben „psychisch“. Also kümmerte ich mich um einen Platz für eine Verhaltenstherapie (Wartezeit 6 – 12 Monate, nur zwei von 50 Therapeuten nahmen mich überhaupt auf die Warteliste auf, einen Platz habe ich bis heute nicht). Das Wetter war sehr schön. Ich genieße den Garten wieder und versuche, meinen Radius Schritt für Schritt zu erweitern.

Der Garten blüht … ganz von alleine

Juli 2021

Die Krankenkasse möchte mich für gesund erklären, es finden ja keine Therapien statt, deswegen wäre ich ja gesund. Es finden keine Therapien statt, weil es keine Plätze für Therapien gibt und ich beispielsweise um jedes Rezept für die Physiotherapie betteln muss. Ich kann die Zeit bei uns im Garten wieder genießen.

August 2021

Mir wird ein Online-Kurs zur Burn-Out-Prophylaxe von der Krankenkasse bezahlt … das war aber eher ein „Satz mit X …“ und eine Online-Verhaltenstherapie in Aussicht gestellt. Ich stelle einen Reha-Antrag … und habe mir erfolgreich ein nächstes Rezept für Physiotherapie erbettelt. Ich bin in Begleitung wieder größere Strecken zu Fuß und mit dem Rad unterwegs.

September 2021

Die Online-Verhaltenstherapie beginnt, der Reha-Antrag geht verloren, taucht dann aber wieder auf … mir „begegnet“ im Internet eine besondere Coaching-Ausbildung und ich gebe mir Bedenkzeit …

Oktober 2021

Der Reha-Antrag wird abgelehnt. Ich soll fachärztlich untersucht werden und vereinbare daraufhin neue Facharzttermine, diese werden alle erst innerhalb des ersten Quartals 2022 stattfinden. Ich reiche Widerspruch ein … mein Highlight des Monats: ich überstehe den aus dem Frühjahr verschobenen Mammographie-Termin und der Befund ist „negativ“(also gut für mich) und … ich habe mich für die Coaching-Ausbildung angemeldet.

Und was, wenn es gut wird …

Chris Gust

November 2021

Der Widerspruch wird geprüft und neue Unterlagen werden angefordert. Ich fahre häufiger in Begleitung Auto auf mir bekannten Nebenstrecken.

Für mich lichtet der Nebel sich in diesem Monat Stück für Stück:

Wir verabschieden unseren Punktehund … schweren Herzens, aber mit einem guten Gewissen, dass sie 14,5 Jahre ein tolles Hundeleben bei uns hatte.

Ich gehe wieder alleine Walken. Nur 2,5 km aber dafür jeden Morgen.

Dezember 2021

Mein Arbeitsvertrag wird nicht verlängert. Demnächst werden sich Arbeitsamt und Krankenkasse darum „streiten“, wer mich weiter bezahlen darf.

Bald ist es um dieses „für mich sehr besondere“ Jahr … in dem ich lernen durfte, dass ich eine tolle Familie, einen tollen Freundeskreis und ein tolles Umfeld habe, … ich meinen Bauchgefühl vertrauen kann und auch vertrauen sollte. Wir hatten ein paar nette Tage rund um das Weihnachtsfest.

in diesem Sinne werde ich weiterhin den Mut und meinen Optimismus nicht verlieren und freue mich auf das neue Jahr, 365 neue Tage, 365 neue Chancen. Ich habe ein paar tolle Pläne …

Do something today that your future self will thank you for …

Meine wichtigste Erkenntnis dieses Jahres:

„And that makes me happy. For it says that no matter how hard the world pushes against me, within me, there is something stronger – something better, pushing right back.“

Also 2022 … ich bin bereit!

2 Kommentare

  1. Elke

    Liebe Katrin,

    Raunächte kenne ich leider nicht. Ich habe im Dezember soviel davon auch schon auf Instagram gesehen. Aber mich nicht gar nicht damit befasst. Aber vielleicht kannst Du mir es ja auch erklären.

    Deinen Artikel, er hätte von mir sein können. In 2021 war ich auch nicht in meiner Balance, obwohl das schon in 2020 anfing. Meine Reha war so gut und zwei Wochen später gab es Corona und ganz viel „Mi…“ in meiner Firma. Das hat sich 2021 irgendwie nachwirkend durchgezogen. Ich möchte nicht nur funktionieren. Ich möchte einfach wieder ich sein und das Leben genießen.

    Über div. Menschen, die mit getriggert haben, aber nicht im guten, von denen möchte ich mich nicht mehr beeinflussen lassen.

    Ach ich könnte Dir noch soviel schreiben.

    Danke für diesen tollen Artikel.

    Er spricht mir voll und ganz aus der Seele.

    Ganz liebe Grüße und ein frohes, mutiges und gesundes neues Jahr.

    Elke

    • kh

      Liebe Elke,

      vielen Dank für Deine netten Worte.

      Ich drücke Dir fest die Daumen, dass Du Deine Balance in 2022 wiederfindest.

      Liebe Grüße von Katrin.

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