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Am 21. September 2021 war der Internationale Tag der Dankbarkeit, am 3. Oktober feiern wir in diesem Jahr Erntedankfest. Insgesamt also ein guter Zeitraum, sich für etwas oder bei jemandem zu bedanken und sich im #vielleichter2021 ABC mit dem Thema „D … wie Dankbarkeit“ zu beschäftigen.

Danke für diesen guten Morgen

Danke für diesen guten Morgen,
Danke für jeden neuen Tag.
Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.

Danke für alle guten Freunde,
Danke, oh Herr, für jedermann.
Danke, wenn auch dem größten Feinde ich verzeihen kann.


Danke für meine Arbeitsstelle,
Danke für jedes kleine Glück.
Danke für alles Frohe, Helle und für die Musik.

Danke für manche Traurigkeiten,
Danke für jedes gute Wort.
Danke, dass deine Hand mich leiten will an jedem Ort.


Danke, dass ich dein Wort verstehe,
Danke, dass deinen Geist du gibst.

Danke, dass in der Fern und Nähe du die Menschen liebst.

Danke, dein Heil kennt keine Schranken,
Danke, ich halt mich fest daran.
Danke, ach Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann.

(Kirchenlied von Martin Gotthard Schneider)

Dankbarkeit tut gut …

In einer Studie der amerikanischen Psychologen Dr. Robert A Emmons (University of California) und Dr. Michael E. McCullogh (University of Miami) wurde wissenschaftlich belegt, dass gelebte Dankbarkeit unsere körperliche und seelische Gesundheit stärkt, das Wohlbefinden erhöht und soziale Bindungen festigt. (The assessment of gratitude)

Das Dankbarkeitstagebuch

Für diese Studie notierte eine Gruppe von Menschen in einem Dankbarkeits-Tagebuch regelmäßig, wofür sie dankbar waren. Dieses Tagebuch unterstützte sie darin, die positiven Aspekte ihres Lebens besser wahrzunehmen und ließ sie optimistischer in die Zukunft blicken. Außerdem berichteten sie über einen Rückgang/Verbesserung kleinerer gesundheitlicher Beschwerden, wie z. B. Rückenschmerzen oder Magen- und Schlafprobleme. Die Motivation beim Sport und zur Teilnahme am sozialen Leben stieg.

Wer also Situationen, Dinge und Personen im eigenen Leben erkennt, für die es sich lohnt, dankbar zu sein, lebt glücklicher.

Wer dankbar ist,

  • kostet die schönen Momente des Lebens intensiver aus
  • fördert das eigene Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl
  • lernt mit Stress und Problemen besser und konstruktiver umzugehen
  • ist hilfsbereiter und rücksichtsvoller
  • ist weniger anfällig für Neid und Minderwertigkeitsgefühle
  • zehrt länger von positiven Erlebnissen und Begegnungen

Erzwungene Dankbarkeit ergibt keinen Sinn …

„Sei doch mal dankbar …“

„Anderen geht es viel schlechter …“

Kennst Du diese Sätze auch? Wirkliche, tiefe Dankbarkeit kann nicht erzwungen werden. Manchmal bekommt Dankbarkeit deshalb sogar einen negativen Beigeschmack oder wirkt sehr übertrieben.

Aber: Gerade wenn es einem nicht besonders gut geht, dann ist es sinnvoll, innezuhalten und sich der guten Dinge bewusst zu sein.

Fragen wie „Was war heute gut?“ oder „Für was bin ich heute dankbar?“ helfen dabei die positiven Aspekte des Lebens zu entdecken und sich an diese zu erinnern und jedem noch so blöden Tag, etwas Schönes abzugewinnen.

Wofür bist Du heute dankbar? Gibt es jemanden, dem Du Danke sagen möchtest?