Ich scheine wirklich ein gutes Händchen bei der Ausbildung meiner Fortbildungskurse zu haben.
Auch der Kurs von Melanie Öhlenbach an der Volkshochschule Bremen zum Thema „Bloggen für Anfänger“ hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Zwei Tage lang haben wir uns mit Fragen zum Bloggen beschäftigt: 

Woum geht es?

  • Wie finde ich mein Blogthema?
  • Worüber möchte ich bloggen?
  • Interessiert das überhaupt jemanden?
  • Bin ich Expertin? Wer ist meine Konkurrenz?

In diesem Bereich hatte ich mir bereits ausreichend Gedanken gemacht.

Wie soll es denn heißen?

  • Wie soll das Blog heißen?
  • Blogge ich unter meinem eigenen Namen oder ist mir das zu persönlich?
  • Welche rechtlichen Sachen gibt es bei der Namensfindung zu bedenken?
  • Ist mein Wunschname überhaupt noch frei?

Hier tat ich mich sehr schwer. Ich hätte gerne unter dem Namen „Papierkram“ gebloggt. Aber da gibt es bereits eine Buchhaltungs-Software mit gleichem Namen. Meinen eigenen Namen wollte ich eigentlich nicht als Blognamen verwenden. Das war mir zu persönlich. Bis mir dann schlussendlich klar wurde, dass nicht nur mein eigener Name so oder so im Blog auftauchen wird, sondern auch noch meine Adresse, Telefonnummer und die Steuernummer. Und damit war es dann entschieden. Ich bin ich … und deshalb kann ich auch unter meinem Namen bloggen.

Was muss ich beachten?

Welche rechtlichen Vorgaben sind zu beachten?

Stichworte: Impressum, Datenschutzerklärung, Geld verdienen mit dem Bloggen (Werbung)

Achtung: ab 25.05.2018 gibt es eine neue Datenschutzrichtlinie in der EU.

Bis hierhin kam ich ganz gut mit, aber dann ging es los mit den „Fremdwörtern“ – für mich zumindest!

Webhosting? CMS? Design? Plug-In? *

  • Wo „hoste“ ich mein Blog? Was bitte ist ein Webhoster?
  • Welches CMS benutze ich? Aha … ?
  • Welches Design soll mein Blog haben?
  • Welche Plug-Ins sind nützlich? Häh … ?

Ich hatte schon ein wenig mit „WordPress“ gespielt und ein kostenloses Blog angelegt (dessen Inhalte sind mittlerweile hierher umgezogen). Insofern bot es sich für mich an bei diesem System zu bleiben. Also habe ich mir im Anschluss an dieses Wochenendseminar einen Webhoster gesucht, der WordPress mit anbietet, überprüft, ob mein Wunsch-Blog-Name noch frei ist und eine ganze Nacht am PC verbracht.

Das war also schon einmal geschafft. Aber wie schaffe ich es, dass  meine Blogbeiträge auch gelesen werden.

Attraktive Blogbeiträge verfassen

  • Wie schreibe ich einen Blogbeitrag?
  • Welche Bestandteile sollte er enthalten?
  • Und was bedeutet SEO?
  • Richte ich einen regelmäßigen Blog-Tag in der Woche ein, an dem ein neuer Beitrag erscheint?
  • Ist ein Redaktionsplan sinnvoll?

Wenn die Beiträge verfasst sind, wie bekomme ich die Menschen dazu, diese auch zu lesen?

Networking

Wie wird mein Blog bekannter?

  • Online- und Offline-Networking?
  • Was möchte ich?
  • Wie viel kann ich regelmäßig leisten?

Am Ende dieses Wochenendes hatte ich dann ein eigenes Blog unter meinem Namen, einen passenden Instagram-Account hatte ich vorher schon, nun bin ich auch noch bei Pinterest … ob das tatsächlich meine Plattform wird, bleibt abzuwarten. Bei facebook war ich bisher nur privat, habe dort aber versucht, zusätzlich eine Unternehmensseite zu erstellen mit dem Ergebnis, dass ich meine private Seite umgenannt und diese nun vorerst stillgelegt habe, bis ich mich in zwei Monaten (oder so ähnlich) wieder einloggen kann und meine private Seite wieder privat wird … und dann versuche ich das noch einmal von vorn. Ich schaff‘ das schon …

*) Zu diesem Bereich gibt es nächste Woche noch ein Seminar: Webseiten erstellen mit WordPress