Dieses Jahr schein ein gutes Apfeljahr zu werden. Bei uns im Garten hängen beide Bäume voll und lassen hin und wieder schon einige Exemplare fallen. Und deswegen gab es letztes Wochenende wieder einmal meinen „Geburtstagskuchen“, den mir meine Oma Harburg jedes Jahr gebacken hat, so lange es ihr möglich war. Glücklicherweise hat sie mir das Rezept „vererbt“.

Mich erinnert dieser Kuchen auch häufig an einen Skiurlaub auf der Seiser Alm. Dort gab es den nämlich in Herzformen gebacken zur Begrüßung von den Vermietern unserer Ferienwohnung. Und die Erinnerung an einen Winterurlaub ist bei diesen Temperaturen ja sehr erfrischend.

Oma Harburgs Apfelkuchen

Zutaten

  • 125 g Butter weich
  • 125 g Zucker
  • 3 Eier
  • 1/2 Stk. Zitrone Saft
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 4-5 Äpfel

Anleitungen

  1. Butter, Zucker, Eier, Salz und den Saft der halben Zitrone schaumig rühren.

  2. Backpulver unter das Mehl mischen, anschließend beides unter die Buttermischung rühren. Den Teig in eine Springform füllen und glattstreichen.

  3. Äpfel schälen, vierteln, von oben längs einschneiden und die Viertel dicht an dicht auf den Teig legen.

  4. Bei 180 °C Umluft (vorgeheizt) ca. 40 min. backen.

Rezept-Anmerkungen

Den Kuchen nach dem Backen, noch warm, mit Zucker bestreuen. Mit geschlagener (bzw. wir nehmen ja immer flüssige) Sahne genießen.

Der Kuchen lässt sich auch mit Kirschen (die werden einfach in den Teig gerührt) oder mit Pflaumen variieren.

Ich habe es immer noch nicht geschafft, mir eine große Springform neu zu kaufen, nachdem die Mechanik der alten Springform nicht mehr funktionierte. Seither backe ich aus dieser Teigmenge immer drei Kuchen. Mittlerweile gefällt mir das so sehr gut. Ich mag die Herzformen. Vielleicht benötige ich gar keine große Springform mehr?

Oma Harburgs Apfelkuchen …

Guten Appetit!