Dieses Jahr schein ein gutes Apfeljahr zu werden. Bei uns im Garten hängen beide Bäume voll und lassen hin und wieder schon einige Exemplare fallen. Und deswegen gab es letztes Wochenende wieder einmal meinen „Geburtstagskuchen“, den mir meine Oma Harburg jedes Jahr gebacken hat, so lange es ihr möglich war. Glücklicherweise hat sie mir das Rezept „vererbt“.

Mich erinnert dieser Kuchen auch häufig an einen Skiurlaub auf der Seiser Alm. Dort gab es den nämlich in Herzformen gebacken zur Begrüßung von den Vermietern unserer Ferienwohnung. Und die Erinnerung an einen Winterurlaub ist bei diesen Temperaturen ja sehr erfrischend.

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Apfel-Limetten-Ingwer-Gelee

Zutaten

  • 750 ml Apfelsaft naturtrüb
  • 25 g Ingwer gemahlen
  • 100 g Apfelmus selbstgekocht
  • Saft von 4 Limetten
  • 500 g Gelierzucker 2:1

Anleitungen

  1. Alle Zutaten in einem großen Topf verrühren.

  2. Einweck-Gläser und die dazugehörigen Deckel heiß (wirklich kochend heiß ausspülen) und über Kopf zum Abtropfen auf ein sauberes Küchenhandtuch stellen.

  3. Die Saftmischung ständigem Rühren zum Kochen bringen und 4 Minuten sprudelnd weiterkochen lassen. Das Umrühren nicht vergessen.

  4. Gläser umdrehen, mit der heißen Saftmischung füllen, Deckel schließen, Gläser eine Zeitlang auf dem Kopf stehen lassen. Nach dem Abkühlen beschriften.

Rezept-Anmerkungen

Ich bin mir sicher, dass dieses Rezept auch als Marmelade nur mit Apfelmus statt Apfelsaft hervorragend schmeckt. Vorausgesetzt man mag Ingwer … ich werde vermutlich nie wieder eine andere Marmelade zum Frühstück essen.

Ich habe es immer noch nicht geschafft, mir eine große Springform neu zu kaufen, nachdem die Mechanik der alten Springform nicht mehr funktionierte. Seither backe ich aus dieser Teigmenge immer drei Kuchen. Mittlerweile gefällt mir das so sehr gut. Ich mag die Herzformen. Vielleicht benötige ich gar keine große Springform mehr?

Oma Harburgs Apfelkuchen …

Guten Appetit!