Aus meiner Küche … Apfel-Limetten-Ingwer-Gelee

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Es ist ein gutes Apfel-Jahr, zumindest gemessen an den Mengen, die unsere beiden Apfelbäume im Garten tragen. Ich versuche schon seit einiger Zeit die Mengen an Falläpfeln, die sich nicht zum Sofort-Verzehr eignen, sinnvoll zu verwenden und für den Winter zu konservieren. So hatten wir bereits diverse leckere Apfel-Sonntags-Kuchen, Apfel-Mus befindet sich bereits im Tiefkühlschrank und auch die erste selbstgekochte Marmelade mit Äpfeln ist bereits verkostet.

Alltagsfeierliche Marmelade …

Das erste Rezept in diesem Jahr war ein „umgewandeltes“ Rezept von der Alltagsfeierin Bettina, welches sie als eines der ersten Blogbeiträge auf ihrem alltagsfeierlichen Blog veröffentlich hatte: Birnen-Limetten-Kokos-Marmelade … bei mir wurde es eben eine Apfel-Limetten-Kokos-Marmelade.

Den Sommer konservieren …

Letztes Wochenende waren nun wieder reichlich Äpfel zu verarbeiten. In Anlehnung an das oben verlinkte Rezept wurden diese zu einer Apfel-Mandel-Amaretto-Marmelade.

Apfel-Amaretto

Leckere Resteverwertung …

Und dann stand da im Vorratsschrank einsam und verlassen noch ein naturtrüber Bio-Apfelsaft mit Ingwer, den ich im Winter gekauft hatte, weil ich eine Saftkur machen wollte. Da dieser Saft allerdings kleine Stückchen hatte, konnte ich diesen nicht pur trinken. Also wurde der Saft jetzt mit noch mehr gemahlenem Ingwer (hier solltet ihr ein bisschen nach eigenem Geschmack mit der Menge variieren) und Limettensaft in ein „chön charfes“ Gelee verwandelt.

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Apfel-Limetten-Ingwer-Gelee

Zutaten

  • 750 ml Apfelsaft naturtrüb
  • 25 g Ingwer gemahlen
  • 100 g Apfelmus selbstgekocht
  • Saft von 4 Limetten
  • 500 g Gelierzucker 2:1

Anleitungen

  1. Alle Zutaten in einem großen Topf verrühren.

  2. Einweck-Gläser und die dazugehörigen Deckel heiß (wirklich kochend heiß ausspülen) und über Kopf zum Abtropfen auf ein sauberes Küchenhandtuch stellen.

  3. Die Saftmischung ständigem Rühren zum Kochen bringen und 4 Minuten sprudelnd weiterkochen lassen. Das Umrühren nicht vergessen.

  4. Gläser umdrehen, mit der heißen Saftmischung füllen, Deckel schließen, Gläser eine Zeitlang auf dem Kopf stehen lassen. Nach dem Abkühlen beschriften.

Rezept-Anmerkungen

Ich bin mir sicher, dass dieses Rezept auch als Marmelade nur mit Apfelmus statt Apfelsaft hervorragend schmeckt. Vorausgesetzt man mag Ingwer … ich werde vermutlich nie wieder eine andere Marmelade zum Frühstück essen.

Nun wird’s hübsch …

Nachdem ich nun in der Vorbereitung zum Marmeladekochen wieder einmal die vorherigen Etiketten mühsam wieder „abgeknibbelt“ habe, fiel mir ein Tipp einer ehemaligen Nachbarin wieder ein. Einfach auf normalen Papier ausgedruckte Etiketten (wir haben einen Laserdrucker) von hinten mit Milch einpinseln, auf das Glas platzieren und trocknen lassen. Ich hielt das ja zunächst für einen Scherz … aber ich habe es ausprobiert und bin begeistert.

Ist das Glas leer, löst sich das Etikett problemlos wieder ab … und ich hatte ja die Befüchtung, dass die Milch „müffelt“, kann aber berichten, dass meine Erdbeermarmelade aus dem Frühsommer nach wie vor mit Etiketten und geruchslos im Vorratsregal steht.

Erdbeer-Holunder

Ebenso wie der Holunderblütensirup …

Der Geschmack des Sommers

Und so hübsch etikettiert sind das auch nette Geschenke aus der Küche.

Ich hab‘ da mal etwas vorbereitet …

Weihnachten kommt ja auch immer so plötzlich …

Guten Appetit! Lasst es Euch schmecken.

2 Kommentare

  1. Nicole

    Liebe Katrin,
    das klingt alles so super lecker und interessant. Vor allem der Milchtipp ist richtig gut und offenbar müffelfrei.
    Vielen Dank.
    Liebe Grüße
    Nicole

  2. Petra

    5 stars
    Genial diese Tipps,
    Vielen Dank
    Petra

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