Dieser Artikel ist nach bestem Wissen und Gewissen von mir recherchiert und verfasst worden. Er ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Und wie immer gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel!

Mit meinem (schriftlichen) Angebot lege ich die Bedingungen fest, unter denen ich bereit bin, meine Dienstleistung zu erbringen (alternativ: meine Produkte zu liefern). Meist reagiere ich auf die Anfrage eines potentiellen Kunden. Was ist beim Schreiben eines Angebots zu beachten? Welches sind seine wichtigsten Bestandteile?

Antrag und Annahme = Vertragsschluss

Aus rechtlicher Sicht sind Angebotsschreiben verbindlich. Akzeptiert mein potentieller Kunde das von mir vorgelegte Angebot und beauftragt mich mit der Umsetzung, so bin ich an die angebotenen Preise und Leistungen gebunden. Diese rechtliche Bindung erlischt sofort, wenn die Bestellung vom Angebot abweicht oder die Bestellung erst nach der Angebotsfrist eintrifft (Dieses Angebot ist gültig bis zum …). Außerdem kann die rechtliche Bindung mit diversen „Freizeichnungsklauseln“ aufgehoben werden (unverbindlich, freibleibend, solange der Vorrat reicht).

Die wichtigsten Bestandteile eines Angebotes

Was biete ich genau

in welcher Ausführung

zu welchen Preisen (Währungsangabe nicht vergessen)

mit welchen evtl. Nachlässen (Rabatt, Skonto)

zu welchen Bedingungen (Lieferbedingungen, Zahlungsbedingungen)

bis zu welchem verbindlichen Zeitpunkt an.

Das Angebotsschreiben ist eines der Dokumente, für die es sich lohnt eine Vorlage zu entwickeln. Ein optisch ansprechendes, freundlich formuliertes Angebot hat bessere Erfolgschanchen.